Erklärungen zu den Dualseelen

Es gibt diese Sehnsucht im Leben, die man irgendwie immer mit sich trägt.
Manchmal weiß man gar nicht genau wonach man sich sehnt.
Es ist die Sehnsucht nach dieser einen Seele, die man schon immer in sich trägt…die Dualseele.

Und viele denken dann, nur dieser eine bestimmte Mensch, könne diese Sehnsucht stillen.
Das ist meiner Meinung nach ein Irrglaube!

Wir sind im Inneren immer mit dieser Seele verbunden, schwimmen quasi auf einer universellen Wellenlänge.
Diese Verbundenheit bedeutet aber auch, dass wir im Grunde vieles was wir getrennt erleben doch auch gemeinsam erleben, meist ohne dass es uns bewusst ist.

Die Entwicklungsschritte die wir machen, macht die andere Seele im Grunde mit.
Bleiben wir stehen, bremsen wir auch den anderen ab.
Wenn man sich dass bewusst machen kann, versteht man auch besser, warum man nun einmal in manchen Inkarnationen nicht zusammen leben soll, oder manchmal auch erst später zusammen kommt.
Wir sollen hier auf der Erde mit anderen Partner zusammen kommen, gerade der Entwicklung wegen, um das lieben in all seinen Facetten zu erlernen, aber auch um anderen bei deren Entwicklung zu helfen, da wir gerade der passende Partner dafür sind.
Das sind für mich die Zwillingsseelen, die man mitunter schon über mehrere Inkarnationen kennt, und von denen wir viele haben. Nicht nur Partner sind Zwillingsseelen, auch Geschwister oder Freunde haben sich oft verabredet zu einem Treffen auf der Erde, um bestimmte Aspekte miteinander erleben zu können.

Je mehr sich beide Dualseelen jeder für sich, in seinem eigenen Tempo, weiter entwickeln, umso eher entwickeln sich beide aufeinander zu. Trotz dem getrennt sein und der verschiedenen Wege, geschieht im Grunde doch eine gemeinsame Entwicklung.
Jeder Schritt nach vorne in unserem eigenen Weiterkommen, bringt auch den anderen nach vorne, bringt uns auch einen Schritt näher zueinander.

Wer dies versteht, kann diese andere Seele auch ohne diese besitzergreifende Sehnsucht lieben und ihr nur das Beste wünschen, ihr andere Partner gönnen, immer in dem Wissen, es geschieht zum Besten von beiden.
Genau diese Sehnsucht nach dem anderen Teil sollte uns immer Ansporn sein, zuerst einmal in Liebe und Frieden, den vorher gewählten Weg zu gehen.
Denn wir stehen hier in diesem Leben genau an dem Platz, den wir vor unserem Eintreffen auf der Erde ausgewählt haben.
Wir treffen genau auf die Menschen mit denen wir uns vorher im Grunde verabredet haben, um gemeinsam bestimmte Dinge zu leben, erfahren und zu lieben.
Das können im Laufe des Lebens einige verschiedene Partner sein…eben Zwillingsseelen.
Die Dualseele ist für mich eben dieses Teil von mir, mit dem ich schon immer in tiefer Liebe verbunden bin, und es immer bleiben werde. Es gibt keine Trennung, denn beide sind Eins. Die Trennung existiert nur im Kopf, in dem Glauben, was sich liebt muss auch körperlich vereint sein.

Eben genau aus dieser tiefen Liebe heraus treffen sich die beiden Dualseelen auch manchmal nur, um den anderen anzustoßen, seiner Entwicklung einen liebevollen Schubs zu geben, ihm wunde Punkte und Mängel in der Entwicklung aufzuzeigen, ihn aufzurütteln um z.B. bestimmte Talente oder Charaktereigenschaften wieder zu entdecken usw., damit der Betreffende aufwacht, seinen geplanten Weg wieder findet, nachdenkt, weiter geht.
Und ja, das kann mit Schmerz verbunden sein,einem Schmerz der aufwecken sollte. Einem Schmerz der von dem anderen nur aus Liebe ausgelöst wird.
Wenn man aber versteht, dann sollte da kein Schmerz sein, sondern Freude darüber, dass auch der andere mit auf dieser schönen Erde weilt, die Lernaufgaben auf sich nimmt, und an die unseren erinnert, eben weil er uns liebt, eben um weiter voranzuschreiten, um für das gemeinsame Ziel, dass Zusammensein zu lernen.
Genau deshalb sollte man sich dann immer wieder bewusst machen, dass es aus Liebe geschieht, aus der Liebe heraus sich gemeinsam in die eine Richtung zu entwickeln die einem irgendwann, irgendwo wieder vereint.
Wenn man soweit ist, dann liebt man den anderen nur noch. Die Sehnsucht nacheinander ist zwar noch immer da, aber sie ist liebevoll, nicht mehr schmerzhaft.

© by Erika Flickinger 2013

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