Die Melodie deiner inneren Göttin

Und plötzlich summt überall in dir diese Melodie…

und Du realisierst, es ist die Musik deines Lebens.

Und in jeder Faser spürst Du diesen unbändigen Drang

endlich deinen Lebenstanz zu tanzen…deinen eigenen Tanz…

dich ganz dieser Melodie der Sehnsucht hinzugeben…

und nur noch zu singen … zu tanzen… zu schwingen.

Und mit jedem Schritt den deine Füße von alleine,

sich zum Takt deiner Urmelodie in dir bewegen,

fühlst Du wie sich diese unbändige Sehnsucht Bahn bricht,

die sich langsam und unaufhörlich über all die Jahre

still in deine Seele schlich  und dein Herz erfüllte.

Und sie blieb da… blieb bei dir… bis zu deinem Erwachen.

Und aus dem Nichts kam dieses besondere Lied zu dir …

über verschlungene Wege ist es plötzlich da,

und es klingt in dir als sei es nur für dich geschrieben.

Und nach den ersten Takten war dir klar

dies ist dein Lied, jetzt beginnt dein Tanz…

nun bewegst Du dich nur noch nach deinem Rhythmus,

und von einem Wimpernschlag zum nächsten …

erwacht sie in dir… umarmt dich in all ihrer Würde und Kraft…

die lange verschollene Göttin in ihrer ganzen Schönheit…

und sie tanzt und singt und tanzt… und schwingt…

sie tanzt dich in deine Melodie … in deine Urweiblichkeit hinein.

© Erika Flickinger

Ich ruhe in meiner Mitte

Ich sage JA … ich ruhe in meiner Mitte … einzig in der meinen.

Ich tobe … ich schreie …. ich lache … ich weine…

Ich gehe traurig oder verletzt zu Boden … und stehe tanzend wieder auf…

ich erstarre weinend, um lachend wieder vorwärst zu gehen.

Und trotzdem sage ich JA … ich ruhe in meiner Mitte.

Ich werde im einen Moment sanft strahlend mit dir lächeln,

um dich einen Wimpernschlag später weinend in den Armen halten…

ich kann jetzt mit der Traurigkeit Hand in Hand in Hand gehen…

um im nächsten Moment das Leben Tränen lachend zu umarmen.

Und JA … ich tue dies immer als ich selbst … ruhend in meiner Mitte.

Und ja, ich lebe meine Gefühle aus dem Herzen heraus, lebe sie zeitnah,

lasse sie bei mir so wie sie gerade bei mir sind …fühle, lebe sie aus,

oder entlasse sie mitten ins Leben … so wie sie wieder gehen möchten.

Jedes gezeigte Gefühl … immer echt … immer authentisch … immer Ich…

all dies kann ich nur aus meiner inneren von mir geachteten Mitte heraus …

die immer nur sich selbst lebend – liebend – umsorgend, mitten im Leben ruht.

 

© Erika Flickinger

In der Seele gefühlte Gedanken

So tief in meiner Seele gefühlte Gedanken…

von dir an mich gefühlt im Herzen empfangen…

umschwirren  ~ becircen ~ bezaubern mich.

 

Gedanken von mir an dich gefühlt…

den Klang unserer wachsenden Liebe summend…

tanzt die Melodie lichtvoll gefühlt durch deine Seele.

 

Liebe in ihrer reinsten Form…

zart liebevoll gewollt ~ gelebt ~ geliebt…

von dir zu mir von Seele zu Seele gewebt.

© Erika Flickinger

Im Land der Regenbogen

Das Regenbogen – Lied

 

Weil es manchmal diese Tage gibt…

so tief gefühlt wie heute..

an denen man den Abschied

obwohl nicht ausgesprochen

dennoch hören kann…

und deine liebende Seele deutlich fühlt…

Veränderung tut Not.

Und so klingt in dir

eine wehmütige Melodie…

sie singt dir von der Liebe

die gefangen ward…

gefangen in Entscheidungen,

welche eine andere Seele,

aus Angst nicht zu fällen mochte.

Und so entschied das Leben,

nüchtern wie es nun einmal ist.

Und leise klingt das Lied des Abschieds,

zieht zum Lebewohl eine Regenbogenlinie,

getränkt von Tränen tiefer Liebe,

über den weiten Horizont,

welcher Seele mit Seele verbindet.

Und geboren wird im Land der Regenbogen

ein neues wehmütig wunderschönes Lied

einer großen unvergänglichen Liebe.

© Erika Flickinger

Liebe hält nicht

Liebe hält nicht,

sie lässt gehen,

will frei sein,

sich unbeschwert fühlen.

Und da ich nicht mehr frei

und unbeschwert fühle,

lasse ich frei,

lasse ich gehen,

damit auch ich wieder

Freiheit fühlen kann.

Denn ich liebe nicht nur dich,

ich liebe auch mich…liebe uns,

und kann nur tun was uns gut tut…

ich lasse los was mich beschwert.

Schau zu wie das Schwere

von der Leichtigkeit des Lassens

davon getragen sich auflösen darf.

Ich lasse gehen was ich liebe,

eben weil ich liebe…

mich … dich … uns.

Ein Herz das so frei gelassen geliebt wird,

darf im befreienden Flug fühlend entscheiden,

wo und ob es letztendlich landen mag.

© Erika Flickinger

Wenige Zeilen voneinander entfernt

Und immer waren wir nur einige wenige Zeilen voneinander entfernt…

und immer schrieb meine Seele Wort an Wort …

Zeile unter Zeile … ein Absatz nach dem anderen.

Und so nahe dabei schrieb deine Seele ihre Worte mit der meinen mit…

immer nur wenige Zeilen voneinander doch akkurat einander begleitend.

Wort so liebevoll passend neben Wort zu ganzen Zeilen der Liebe gereiht.

Doch irgendwann verloren wir uns in einem Kapitel aus der Vergangenheit…

Altes wollte vom Dunkel ins Licht, beachtet und angenommen werden,

und fühlen kann ich es nun in mir,  mit jedem von dir ungeschriebenen Wort…

dass nur einige wenige Zeilen so nah beieinander und doch unendlich weit entfernt,

die Einheit des so liebevoll Geschriebenen sich zu trennen beginnt…

und wohl ein jeder sich mit seinen Worten in ein eigenes Kapitel schreibt.

© Erika Flickinger

Kriegerin der Liebe

Eine Kriegerin der Liebe

würde einer anderen nie

den Becher mit Gift füllen,

geschweige denn  ihn reichen.

Eine Liebeskriegerin weiß genau,

um Liebe kämpft man nicht.

 

Eine Kriegerin weiß

sie kämpft für die Liebe,

deshalb ist ihr jede Art des Lügens zuwider.

Eine Kriegerin der Liebe weiß,

wer um die Liebe kämpfen muss

ist kein Krieger der Liebe,

er ist der Feind seiner selbst.

Er kämpft so sinnlos um etwas so Wertvolles,

welches nur geschenkt eine Eroberung ist.

Erkämpft ist Liebe eine Trophäe, nur ein Pokal,

glänzend…erobert…hingestellt…

um eine Weile sein Funkeln zu bewundert…

ein gefühlloses Nichts was mit der Zeit verstaubt,

und irgendwann sein Funkeln verlierend veraltet.

 

Sie will keine Trophäen bewundern,

sie aufreihen auf einem goldenen Regal…

Sie will im Herzen fühlen und spüren,

will um Worte kämpfen müssen,

um zu beschreiben was nicht zu beschreiben ist.

Sie will sich selbstsicher erobern lassen,

von jenem der nicht die Eroberung

sondern nur ihr Herz sucht und ehrt.

 

Deshalb geht Sie solchen Kämpfen aus dem Weg.

weil man wahre Liebe nicht erkämpfen kann…

weil unendliche Liebe erobert

während sie sich selbst erobern lässt.

 

Mag man sie als feige benennen…

sie alleine weiß um den Frieden in ihrem Herzen…

sie alleine lebt im sicheren Glauben ihrer Liebe…

sie alleine weiß, wer den Giftbecher reicht,

der vergiftet nur sein eigenes Herz…

der besiegelt damit seine eigene innere Einsamkeit.

Sie geht weiter ihren Weg des Lichtes,

wissend dass wahre Liebe ihr folgen wird.

Ohne Kampf und Waffen folgt sie jener Spur ihrer Liebe…

wissend dass der wahre Krieger ihres Herzens ihrem Schein folgt,

und sie sich gegenseitig ihr Herz schenkend  erobern werden.

© Erika Flickinger

Ich kämpfe für die Liebe

Ich kämpfe für die Liebe,

mit all den Worten die ich schreibe…

und die ich gesprochen weitergebe…

die ich hinaus in die Welt schicke…

für mich…für andere…für dich.

Aber niemals kämpfe ich um Liebe…

niemals um Aufmerksamkeit…

niemals darum beachtet zu werden…

und nie ~ niemals um ein Herz.

Liebe kommt aus freiem Wollen…

ein Herz schenkt sich freiwillig …

beachtet und fühlt mich von sich aus…

sieht und erspürt mich und meine Liebe.

Ich muss um nichts kämpfen…

was nicht freiwillig zu mir kommt…

gehört ganz einfach nicht zu mir…

sobald ich darum kämpfen soll,

ist es nicht für mich bestimmt.

Ich kämpfe für die Liebe…

für mich … für andere … für dich …

einfach nur wegen der Liebe…

für das öffnen der Herzen…

für das fühlen der Seelen…

für die Liebe zu sich selbst…

für das Erkennen der Dualseele…

für das Offenbaren und zeigen der Liebe.

Aber aus tiefstem Herzen nie …

niemals ums geliebt werden!

© Erika Flickinger