Und in allem sehe ich nur dich

Und in allem…in allem was ist und immer sein wird…in all dem sehe ich nur dich.

Wie oft habe ich meine Hand gereicht…aber sie bleibt doch leer.

So oft schon wollte ich mich abwenden… meinen Weg erneut alleine gehen,

doch die Hoffnung lies nur ein paar Schritte zu hielt mich immer wieder fest.

Und immer wieder fiel ich so tief…doch meine Liebe fing mich stets wieder auf.

Ständig hoffte ich jetzt kommt doch noch ein Schritt in die Sonne…

doch Du ziehst immer wieder wortlos egoistisch deine Grenzen.

Und gehe ich dann doch einmal zurück…dann werde ich wieder vorwärts gezogen…

nur um dann wieder ignoriert … nicht verstehend … alleine zu stehen.

Und so wie ich Grenzen gesetzt bekomme, setzte ich sie anderen,

jenen die mir ihre Liebe schenken möchten kann ich nur eine Hülle bieten.

So stehe ich nun hier…mit leerer Hand … dem wortlosen Schmerz…

dem Gedanken einer schmerzlichen Illusion erlegen zu sein…

und ich wünsche mir die Zeit zurück, bevor dies alles begann.

Ich habe vertraut, vertraue immer noch, aber da wo nichts zurück kommt,

da verliert das Vertrauen irgendwann jegliche Hoffnung und wandelt sich in Stärke…

Stärke den eigenen Weg zu gehen … sich selbst wieder zu achten und lieben.

Und ich spüre deutlich in jeder meiner Fasern, dass der Tag sehr nahe ist,

an dem ich mich einfach still und leise umdrehen, meine Spuren verwischen,

und dem lockenden Ruf in ein neues Leben folgen kann.

Und trotzdem…in allem was ist und in allem was sein wird …

werde ich immer nur deine Spuren in mir erkennen.

© Erika Flickinger

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