Gedankenverloren

Manchmal wandere ich gedankenverloren, durch die von mir geschriebenen Sätze, die leise von dir flüstern.

Versunken schaue ich mir Buchstabe um Buchstabe an, versuche da einen zu verschieben, und dort ein Satzzeichen zu ändern, bilde neue Sätze daraus, fühle mich hinein, wie es wäre, hätte ich sie damals anders geschrieben.

Doch rücke ich sie immer wieder an ihren ursprünglichen Platz, denn ich würde es nicht anders erlebt haben wollen, als es nun einmal war.

Und all diese Worte werden immer dein Bild und eine wundervolle Zeit weitertragen, und bei jedem lesen für einen kurzen Moment wieder vor mir stehen.

All die Worte die sich im Laufe der Zeit zu unserer Geschichte aneinanderschmiegen, werden diesen schönen Momenten von Einst Unsterblichkeit verleihen, indem sie die Zeilen weit in die Zukunft tragen.

© Erika Flickinger

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