Meine wilde Mitte

Und immer sehe ich ihn vor mir … meinen Weg … den Weg zu mir,

ich kann ihn alleine gehen, brauche keine haltende Hand,

keinen der mich antreibt, niemanden der sagt „da geht es lang“ ,

ich gehe ihn immer weiter, den Weg zu mir, zur Göttin in mir,

zu meinem wilden Kern … zu  meiner stillen Mitte …

in meinem Inneren leben Feuer und Wasser in Harmonie,

immer mit der Erde verwurzelt strecke ich mich nach dem Himmel aus.

Und mit jedem Schritt finde Ich immer mehr zu meinem wahren „Ich bin“,

zu diesem ungestümen Wesen das ich manchmal bin,

die Tänzerin die im Raum ihrer eigenen Melodien tanzt,

die Laute, die bei Unrecht wenig aber sehr deutlich spricht,

die Stille, die in ihrer Mitte Kraft tankt für die wilden Tänze des Lebens,

die Verträumte, die sich ihre eigene bunte Welt und Luftschlösser baut,

die Unangepasste, die Rebellin, die Kämpferin, die aus dem Herzen lebt.

Und doch gibt es da auch die Tröstente, Heilende, Fürsorgliche,

die Nachdenkliche und Poetin,  und ganz besonders eine Liebende,

die all dies voller Gefühl aus ihrer wilden Mitte heraus lebt.

Ich bin Alles und doch Nichts … doch immer auf dem Weg des Herzens.

© Erika Flickinger

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