Die Kriegerin trägt die Fackel der Liebe

Die Kriegerin des Herzens trägt ihre Liebe

wie eine Fackel auf ihrem Weg vor sich her,

und leuchtet damit ihre Pfade und Zeiten aus.

Wenn sie kommuniziert, dann immer mit der Stimme der Liebe.

Sie befindet jedes Herz würdig, ihr Leuchten zu empfangen.

Wenn Sie dein Herz in seiner Mitte trifft,

wirst Du niemals mehr der sein, der Du einmal warst.

Ihre Mission ist die Liebe und der Weg des Herzens.

Und jedem dem es bestimmt ist, ihren Weg zu kreuzen,

wird ihr nicht ausweichen können.

Denn sie geht geduldig in sich ruhend ihre Pfade,

intuitiv dem Ruf einsamer Herzen folgend.

Wenn Du ihr Leuchten erkennst,

und sei es nur durch den Blick in ihre Augen,

wirst Du den Samen der Liebe in deinem Herzen finden.

Du erkennst sie am leuchten in ihren Augen,,

an der Stille die sie umhüllt und dich wohltuend umarmt,

an ihren wenigen Worten die dir so vieles erzählen,

daran dass sie dir Wege aufzeigt ohne dir diese zu zeigen.

Doch meistens erkennst Du sie erst dann als das was sie ist,

wenn sie für dich nicht mehr sichtbar auf ihren Pfaden weiter geht.

Und doch … es bleibt ihr Leuchten tief in deinem Herzen. ♥

© Erika Flickinger

Angekommen

Fühle dich

angekommen …

angenommen …

umarmt …

geliebt.

Spüre

all die Liebe,

die in mir lebt.

Lasse dich fallen

fühle dich …

sicher …

aufgehoben …

verstanden …

geborgen.

Doch

Liebe umarmt

sachte,

sie hält

nicht fest.

Deshalb

fühle dich

auch so frei,

zu gehen

wann immer

Du willst!

© Erika Flickinger

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Manche Momente

Manche Momente

holen dich einfach

kurz aus der

Wirklichkeit …

ein Lied …

ein Duft …

ein Wort …

ein Gefühl …

lassen unbemerkt,

die Welt

um dich herum

verschwimmen,

für Augenblicke  nur,

in einer ehemals

gelebten Zeit

wieder auferstehen …

so greifbar nah …

so deutlich fühlbar …

so herzenstief …

so wertvoll …

sind diese kleine Momente,

die verschiedene Zeiten

miteinander verschmelzen.

Augenblicke die dir zeigen,

mit wie viel Glück

dein Leben bereichert wurde.

Zeitreisen die dir enthüllen,

es ist alles noch da,

kein wertvolles Gefühl

ging verloren …

es ist alles noch in Dir.

© Erika Flickinger

Ruhig ist es im Herzen

Ruhig war mein Leben

bevor Du hereingestürmt bist …

mich aufgewühlt und erweckt hast.

Leise wurde mein Leben …

nachdem uralte Erinnerungen

sich  mit einem neuen Leben vereinten.

Stille wurde in inneren Lärm getauscht,

ersetzt von Gefühle die sich neu erfindend,

in mir austobten, weinend und schreiend,

bis zu Erschöpfung in mir kämpften …

nachdem Du wortlos davon geweht bist.

Ruhig ist es nun im Herzen geworden,

auf eine neue Art der inneren Stille

wissend nun um diese Liebe.

Still gehe ich wieder meinen Weg,

noch alleine zwar doch nicht einsam,

trage ich dich doch im Herzen mit …

indem nun auch Platz für Neues sein darf.

© Erika Flickinger

Meine Magie

Und immer lebe ich meine Magie in meiner heiligen Stille …

schöpfe aus deren Tiefe meine wahren Kräfte.

Vertrauensvoll betrete ich meinem inneren Tempel …

indem meine Weisheit eines uralten Wissens wohnt.

Verschlungen in die Gezeiten des Mondes …

darf ich ganz nach meinem Rhythmus leben.

Verbunden mit der reinen Quelle meines Ursprung …

klingen die Worte meiner Seele und des Herzens in mir.

Eins bin ich mit meinen Begleitern der Anderswelt …

werde von ihrem Schutz und ihrer Weisheit umarmt.

Reisende bin ich in meinen nächtlichen Träumen …

die mir Einblick in Vergangenes und Künftiges gewähren.

Immer gehe ich voller Zuversicht und Vertrauen meine Wege …

mich den Elementen und der inneren Weisheit anvertrauend.

Zeiten des Rückzuges schenken mir meine Visionen …

die ich aus meiner Stille heraus sanft ins Leben trage.

Und so lebe ich meine Magie, still aber lebendig, ins Leben hinein.

© Erika Flickinger

Vertrauen

Vertrauen ist so zerbrechlich

so zart, feinfühlig und hauchdünn,

im liebenden Herz aber ist es

unermüdlich, verzeihend und stark,

so voller Verzeihen und Hingabe.

Doch ist es auch ein feines Gespinst

mit scharfem Verstand der nicht vergisst,

und reiht Enttäuschung an Enttäuschung,

wie auf einer Perlenschnur auf.

So stark dieses feine Gebilde auch ist,

so weit es sich auch dehnen lässt,

weil die Hoffnung ihm immer wieder Raum gibt,

so gnadenlos kann es zerstört werden,

bei der einen Enttäuschung zu viel.

Dann reist die Schnurr der aufgefädelten

vorangegangenen Enttäuschungen,

und alle kullern in diverse Richtungen.

Wenn man sie dann wieder auffädeln will,

dem Vertrauen neue Hoffnung gebend,

wird immer eine Perle unauffindbar sein,

still in einer verborgenen Ecke ruhend,

hat sie den Halt dieser Kette enorm geschwächt

und dem Vertrauen die Grundlage genommen.

© Erika Flickinger