Achtsamkeit

Manchen Menschen ist wohl nicht bewusst,

wie sehr sie andere mit ihrem Verhalten verletzten,

und welch tiefe Spuren sie in eine Seele prägen.

Ein spirituell lebender Mensch geht achtsam

mit der Seele und den Gefühlen anderer um,

nicht leichtfertig und nur an sich selbst denkend,

er fühlt den Schmerz den er anderen zufügt selbst,

und würde versuchen dies wenn möglich zu vermeiden.

Ich Danke einigen Menschen für all diese Erfahrungen,

für jede Lektion, jeden Schmerz … jegliche Enttäuschung.

Lies mich all dies doch ständig weiter wachsen und reifen,

und all dies zeigte mir immer sehr deutlich,

dass Achtsamkeit sowie tiefer Respekt

und Empathie für die Gefühlen anderer,

für mich der einzige Weg ist und bleiben wird.

Mitakuye Oyasin ♥

© Erika Flickinger

 

Zurückschauen

Manchmal muss man stehen bleiben

und sich eine Weile die Vergangenheit anschauen,

um auch im Herzen zu erkennen,

dass die Gegenwart in eine viel schönere Zukunft führt,

als vergangene Wege es je gekonnt hätten.

© Erika Flickinger

11050831_1005584752809711_284146379978815942_n

Diese eine Liebe gibt es nicht als Kopie

Du kannst diese eine Liebe nicht im Leben halten,

indem Du sie in anderen nachahmst.

Du kannst diese eine Seele nicht in dir fühlen,

indem Du selbst Kopien von ihr lebst und erschaffst.

Du kannst vergangene Liebe nicht widergebären,

indem Du einer neuen Liebe willentlich,

das Gewandt des alten Fühlens überziehst.

Du kannst dies was Du einmal liebtest,

nicht jemandem anderen auf die Seele zeichnen,

ohne dort bewusst neue Narben einzumeiseln.

Du kannst alten Schmerz nicht beenden,

indem Du anderen neue Verletzungen zufügst.

Du wirst niemals die Wunden dieser Liebe heilen,

indem Du dich in die Narben eines anderen einlebst.

Du kannst dieser einen Liebe nicht entwachsen,

indem Du verzweifelt versuchst,

alte Keime in neuen Boden zu pflanzen,

eine einmal verwurzelte Pflanze der Liebe,

ist mit ihrem Ursprungsboden verwachsen.

Du kannst dies, was Du verletzt und verlassen hast,

niemals in einem anderen Herzen,

als gleiches Gefühl wieder(er)finden.

Du wirst in einem neuen Menschen

niemals das wiedergebären können,

was Du in einem anderen von dir selbst

so unbedacht zurück gelassen hast.

© Erika Flickinger

Zufrieden im Alter

Ich möchte im Alter zufrieden

und lächelnd zurückschauen

und sagen können,

ich habe Fehler gemacht,

war manchmal unvernünftig,

habe oft gängigen Regeln ignoriert.

Ich hab zu oft verziehen,

habe das Leben geliebt,

bin aus der Reihe getanzt,

habe gestaunt wie ein Kind,

und doch,

es war verrückt,

es war gefühlvoll,

ich habe geliebt,

ich habe „gelebt“.

© Erika Flickinger

Just go and be happy!!!

Wenn Du dich einmal

aus ganzem Herzen heraus

entschieden hast,

einfach zu gehen,

so dass es in dir Glüht,

von einem Funken

zum Flächenbrand wird …

und das Feuer sich ausbreitet,

und danach fordert …

alles hinter dir zu lassen,

was dich nur bedrückte,

nur noch freies

und leer gebranntes Gebiet

in deinem Inneren hinterlässt …

Dann, Ja, Dann,

kann dich Nichts

und Niemand mehr aufhalten.

Just go and be happy!!!

© Erika Flickinger

 

Einfach nur Ich

Nichts, was Sie sagt, könnte Ihre Seele zeigen …

nur Taten und das einfach Dasein sprechen für Sie …

für Ihre Art … für das, was Sie wirklich ist.

Einfach, was Sie lebt und fühlt …

nichts von Dir und Dir und Dir …

immer einfach nur Sie in all Ihrem Sein.

Keine Rolle wird Sie spielen, nur um zu gefallen …

nur um Mitglied zu sein und anerkannt zu werden.

Alles, was Sie ist, liegt in Ihr verborgen …

in dem, was Sie fühlt, in dem, wie Sie handelt …

nur einer wird dieses wahre Ich in Ihr berühren können …

nur einer wird sein Ich mit dem Ihren wahrhaft teilen …

nur jener, der sich seit Anbeginn Ihre Essenz teilte.

© Erika Flickinger

(Aus die Krieger der Herzen)

Die Wege der Ahninnen

Die Urfrau geht Ihren Weg, um sich selbst zu finden.

Auch wenn Sie augenscheinlich nach vorne geht,

beschreitet Sie innerlich Ihre uralten Wege der Weisheit.

Sie trägt das weiblich Göttliche in jeder Ihrer Fasern.

Es sind die Pfade der Ahninnen aller Frauen,

die in Ihre Lebenschronik geschrieben sind.

Sie geht intuitiv auf eine Reise in die Vergangenheit,

um Lasten abzulegen, die nicht mehr in die Zeit passen.

Auf jedem Schritt, den Sie bewusst geht,

läuft die weibliche Vergangenheit mit Ihr mit.

Alle einst gelebten Zeiten schlummern in Ihr,

und sind Ihr Ratgeber, Wächter und Lehrmeister.

In Ihr lebt das alte Wissen von Jahrtausenden,

der Urmütter,

der Magierinnen,

der Priesterinnen,

der weisen Frauen,

und aller Liebenden.

Sie trägt alle gelebten Dimensionen in sich.

In Ihr lebt das Feuer Ihres Ursprungs,

die Magie der Göttin,

das Licht der Weisheit,

Die Stille dunkler Zeiten,

die Liebe von Jahrtausenden.

Der ererbte Sturm aller Ungerechtigkeiten,

die Frauen in so vielen Epochen widerfuhren,

tobt noch immer so schmerzhaft in Ihr,

denn Sie trägt die Narben dieser Zeiten in sich,

trägt sie für alle Frauen von einst und jene der Zukunft.

Der uralte Zorn, auf alle im Namen der Gerechtigkeit

gesprochenen Unwahrheiten und Beschuldigungen,

trieb Sie an, ließ Sie immer weiter vorwärts gehen,

um den Weg und die Zeit zu finden, diese Last abzulegen.

Sie trägt den Schmerz Ihrer Ahninnen voller Stolz,

und fühlt die Angst der Großen vor den Frauen in sich,

welche die Wahrheit erkennen, verkünden und in Liebe auflösen,

die Machtlosigkeit der Verurteiler der weiblichen Magie,

fühlt Sie in jeder Faser ihrer Weiblichkeit pochen.

Und doch schreitet Sie voller Liebe durch das Leben,

wissend, dass nun die Zeit gekommen ist,

all diese alten Lasten ablegen zu dürfen,

zurückgeben zu dürfen, zu denen die sie erfanden,

um die große Macht der Magie und Liebe der Frauen klein zu halten.

Sie darf nun nur noch Frau, Magierin, Göttin und Liebende sein.

© Erika Flickinger

Vielleicht …

Vielleicht denkst Du zu wissen

wie ich fühle, denke und liebe,

weil Du dein Empfinden von mir,

zu gerne als mich erkennen willst.

Und so siehst Du nur in mir

was Du in dir selbst nicht findest,

weil Du tiefem Fühlen ausweichst.

Das was Du in mir zu sehen glaubst,

ist dies was Du in mir erkennen willst,

eine vorgefertigte Form deines Sehens,

die jegliches Fühlen vermissen lässt.

Doch lässt Du dich fühlend auf mich ein,

ohne jegliche vorgeformte Wertung,

lauschend nur auf das was zwischen

unseren Seelen schwingt und spricht,

mich sehend nur mit deinem Fühlen,

wirst Du erkennen wer ich wirklich bin,

dann fühlst Du im Herzen,

dass Ich auch Du bin.

© Erika Flickinger

vielleicht: Dualseelen.