Die erwachte Urfrau

Die erwachte Urfrau ist keine Gefahr für dich Mann …

Sie ist deine Ergänzung

deine Heilung

deine Erleuchtung

Sie drängt dich nicht und fordert nichts,

was Sie nicht selbst zu geben bereit ist.

Die erwachte Urfrau ist keine Überfrau,

doch ist Sie all dies was Du ersehnst,

all dies was euch beide Ganz werden lässt.

Sie ist Heilerin

Mutter

Schamanin

Magierin

Geliebte

Göttin…

Sie ist all dies was Sie schon seit Urzeiten sein wollte.

Sie zeigt dir die Sterne und das Universum,

sie weiht dich ein, nur durch Ihre Liebe.

Wer eine erwachte Urfrau liebt,

sich mit allen Gefühlen auf Sie einlässt,

beschreitet den Weg zur Liebe in sich selbst.

Nein, Sie ist keine Gefahr,

Sie ist das was Du in dir verbirgst,

und lebt leidenschaftlich nach außen,

was in deinem Inneren versteckt lebt.

Sie hebt ans Licht, was Du in dir verschließt,

indem Sie dich bei der Hand nimmt,

um den Weg durch deine dunklen Innenräume

mit dir gemeinsam in Liebe zu beschreiten.

© Erika Flickinger

 

(Aus „Die Magie der Urfrau“ bei Amazon)

In deinem Herzen

Das was

deinem Herzen

wichtig ist

siehst Du

mit geschlossenen

Augen.

Das was

deine Seele

lächeln lässt,

kannst Du

nur fühlen.

Denn alles

was dich

das Leben

spüren lässt,

sind die

Emotionen

und Gefühle,

die in deinem

tiefsten Inneren

verborgen sind.

An jenen Orten

in dir,

in denen

die Liebe

zu Hause ist.

© Erika Flickinger

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Momente deiner Sehnsucht

Es sind diese Momente

in denen ich mein Lächeln

in deiner Sehnsucht wiederfinde.

Es sind die Augenblicke,

in denen ich deinen Atmen

in meinem Körper fühle.

Es sind diese Sekunden,

in denen unsere Seelen

sich über Zeit und Raum

hinweg liebend umarmen.

Es ist dieses Fühlen,

welches über Äonen hinweg,

immer wieder zu uns findet.

Es ist diese Liebe,

die schon immer

durch uns atmet und lebt.

© Erika Flickinger

Kein Verständnis mehr …

Ich habe kein Verständnis mehr für Menschen,

die immer nur kurz in meinem Leben vorbeischauen,

wenn es ihnen schlecht geht und sie

Zuwendung und Mitgefühl suchen,

ohne einmal zu fragen, wie es mir all die Zeit erging,

in der ich für sie, nicht zu ihrem Sein gehörte.

Menschen, die wenn sie das gewünschte Maß

an Aufmerksamkeit und Mitgefühl bekamen,

sich zufrieden umdrehen und gehen,

und wieder lange Zeit im Schweigen versinken.

Ich habe keine Geduld mehr, für jene,

die wenn sie glücklich sind, kein Wort für mich haben,

um nur einmal zu fragen ob bei mir alles rundläuft,

ob auch ich einmal ein offenes Ohr brauche,

doch, wenn sie einsam sind, sich an mich erinnern

um sich nach langen Schweigen und Nichtbeachten,

wieder darauf zu besinnen, dass es mich noch gibt.

Ich habe keinen Raum mehr für egoistische Ansagen,

Worte in denen nur „Ich“ und Selbstmitleid zu fühlen ist.

Ich nehme mir das Recht,

zu solchen Menschen auf Abstand zu gehen,

denn ich bin mir wertvoll genug, Nein zu sagen,

wenn ich immer nur geben und nie empfangen darf.

Ich liebe mich selbst genug um darauf zu achten,

meine Energien und Gefühle nicht zu verausgaben,

an Seelen, für die Freundschaft, gegenseitige Achtung,

Fürsorge für andere und Liebe falsch verstandene Worte sind.

Freundschaft und Liebe beinhaltet auch ein gewisses Maß an

Ausgewogenheit und Aufmerksamkeit für den anderen.

Ich mache mir selbst das Geschenk, andere,

die meine Gefühle für sie nicht zu schätzen wissen,

und mich nur als Tankstelle für einseitige Energiezufuhr nutzen,

in der Vergangenheit, bei sich selbst, zurückzulassen.

Ich habe keine Kraft mehr zu verschenken, an Menschen,

die nur sich selbst und ihre „Schwierigkeiten“ sehen,

ohne dabei zu erkennen, dass viele Ursachen in ihnen selbst liegen,

und dass diese auch aus ihrem Mangel an Empathie entstehen.

Ich bin nicht egoistisch, wenn ich mich von denen distanziere,

die mich nur benutzen, damit es ihnen eine Weile besser geht.

Ich achte meinen Selbstwert und hege ihn wie eine zarte Pflanze,

die ich nicht einfach niedertrampeln lasse, von Menschen,

die den Weg der Liebe für sich nicht zu finden vermögen.

Denn ich bevorzuge die Wege der Liebe, der gegenseitigen Achtung,

Verständnis und Empathie für andere und für mich selbst.

Denn Achtung und Verständnis für andere, beginnt dort wo man

Selbstachtung und Verständnis für seine eigenen Gefühle und Energien übt.

© Erika Flickinger

Es gibt sie noch …

Es gibt sie noch, die Heiler, Schamanen, Druiden.

wer mit der Seele schaut, wird sie erkennen,

denn sie gehen mit sanften Schritten über die Erde.

Sie rufen ihre Taten und Talente nicht hinaus,

sondern wirken in der Stille des Lebens.

Sie waren schon immer leise,

denn Schweigsamkeit ist ihr Wesen.

In der inneren Geräuschlosigkeit

können sie all dem hingebungsvoll zuhören,

was um sie herum gedeiht und wächst.

Dort wo sie schweigend lauschen und fühlen,

dort warten Nachrichten und Energien auf sie,

in den leisen Wundern finden sie Heilung.

In der Zwiesprache mit den Lebewesen,

die nicht sprechen doch umso mehr fühlen,

erkennen sie sich und die Welt,

in all ihrem Wachstum und Sein.

Sie wissen, wer ihre Hilfe bedarf,

doch drängen sie sich nicht auf,

sie sind geduldig und im Bewusstsein,

dass zu ihnen findet, wer ihre Heilung sucht.

Es gibt und gab sie schon immer,

die still leuchtenden Heilbringenden,

deren Schweigen ihre Energien lenkt.

Wenn sie sprechen, dann sanft und bewusst,

frei von Anklage oder Vorwurf fließt jedes Wort bedacht,

dann erklingen Geschichten von Liebe und Weisheit,

von Träumen und den Geheimnissen der Erde.

Gesprächen voller Zank, Neid und Missgunst

weichen sie instinktiv aus und ziehen sich zurück,

weil sie wissen, dass hier, im Nichtgönnen,

die Wurzel vieler Krankheiten ruhen.

Du findest sie, wenn Du der Stille bedarfst,

wenn deine Seele sich dem Lärm der Welt entzieht,

dann, wenn Du beginnst zu lauschen,

und aufhörst im lauten Werben und Konkurrieren

nach Heilung und Versprechungen zu suchen,

dann führt deine Stille dich zu ihnen hin.

© Erika Flickinger

Masken

In so vielen Gesichter sieht man Masken,

schaut man auf Nachbildungen und Fassaden.

Kunstvoll und mühsam im Laufe eines Lebens

hochgezogen, mit fremden Bildern bemalt

und mit einem tapferen Lächeln geschminkt.

Wie gerne würde ich sie fallen sehen

um all die Schönheit leuchten zu lassen,

die Grazie und Unschuld welche sich still

hinter den zweiten Gesichtern verkriecht,

in ihrem wahren Licht scheinen zu sehen.

Wie gerne würde ich der Anmut und Natürlichkeit,

die verdeckt von Make-up ihr Dasein fristen,

beim lautlosen Sprechen zuhören dürfen,

den Geschichten lauschen, welche Narben

nur durch ihre sichtbare Existenz erzählen.

Doch wer sich intuitiv auf diesen Schein

eines bunt gestalteten Lebens einlässt,

erkennt wortlos die vielfältigen Risse,

die verhalten in der Fassade schimmern,

und kann sich mit Verständnis und Liebe,

zu den wahren Geschichten vorfühlen.

Und vielleicht fällt so ein Stück

der mühsam errichteten Fassade,

um das Licht der Liebe

auf die versteckten Wunden zu reflektieren.

© Erika Flickinger