Glauben und Überzeugungen …

Wer den Glauben und die Überzeugungen anderer schlechtmachen,

ja sogar ins Lächerliche oder Negative ziehen muss,

um seinen eigenen Glauben und Ansichten, anderen zu erklären,

aufzuzwingen, oder als einzig richtige Theorie in die Welt zu setzen,

ist im Grunde noch immer auf der Suche nach sich selbst.

Ein Mensch, der andere angreift um dessen Anschauung

anzugreifen und zu demontieren, zeigt seinen Mangel an Liebe.

Wer anderen erklären möchte, was wahre Liebe ist,

und dafür seine eigenen festgefahrenen Wege lobt,

der einem erklärt, dass nur sein Weg der wirklich wahre ist,

hat seinen eigenen Weg aus dem Auge verloren.

Ein Mensch, der einem ständig darauf verweist,

dass man nicht „richtig“ ist, wenn man sich selbst nicht liebt,

dieser Mensch hat Selbstliebe wohl noch nicht gefunden.

Ein Mensch, der dich, wenn Du ihm widersprichst,

auf dein eigenes, unerlöstes inneres Kind verweist,

beherbergt vielleicht in seiner Seele ein sehr trauriges Kind.

Ein Mensch, der dir permanent erklären will,

wie Du dank seiner Überzeugung Liebe in dein Leben ziehst,

der ist mit sich selbst und der Liebe in sich nicht im Reinen …

der hat nicht erkannt, dass jeder Mensch individuell ist,

seine eigene Art des Fühlens und seinen eigenen Weg in sich hat,

der handelt nicht in Liebe, auch nicht zum Wohle des anderen.

Indem er die Art des Lebens und Liebens anderer angreift,

handelt er wie ein trauriges, egoistisches kleines Kind,

dass mit allen Mitteln seinen Kopf durchsetzen möchte,

dieser Mensch sollte sein inneres Kind umarmen.

Ein solcher Mensch, versucht anderen, das aufzuerlegen,

und Wege aufzuzeigen, die nur für ihn gangbar wären,

die er aber im Nebel seiner Überzeugungen nicht geht,

er versucht über andere dies zu leben,

was er in sich selbst nicht finden kann.

© Erika Flickinger

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