Magie des Herzens

Ist es nicht so, dass die Magie,

die wir durch unser Fühlen

selbst im Herzen erwecken,

uns für immer

geheimnisvoll umwebt.

Und ist es dann nicht auch so,

dass jede verloren geglaubte Liebe,

das magische Strahlen um uns,

in seiner geheimnisvollen Melancholie,

heller leuchten lässt,

als jedweder flüchtige Zauber,

den uns ein anderer schenkt?

© Erika Flickinger

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Kein Spiegel

Ich bin nicht dein Spiegel!

Ich bin nicht dein Widerschein,

ich trage mein eigenes Licht.

Ich will nicht deine Kopie leben,

sondern deine Ergänzung sein.

Ich erkenne dich nicht

als meinen Spiegel an,

denn Du leuchtest für dich alleine,

und ich scheine in meinem Licht,

und doch liegt es an uns,

in unserem Leuchten all dies zu erkennen,

was uns einzigartig macht und doch ergänzt.

Jedoch … wir sind uns nicht Spiegelbild,

sondern zwei Gegensätze,

die zu einer Vereinigung streben.

Es geht darum,

ein Licht mit einem anderen zu vereinen,

doch beiden ihre eigene Leuchtkraft zu lassen.

Ich brauche keinen Spiegel, um zu erkennen,

was Du mir und was ich dir bin,

denn ich sehe mich und ich sehe dich,

zwei Seelen, die ihre Individualität wahren,

und sich doch als ein Gemeinsames wahrnehmen können.

Ich brauche keinen Spiegel, um uns zu erkennen,

da ich dich mit den Augen der Liebe sehe.

© Erika Flickinger

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Uranus im Sextil oder Trigon zum Mond des anderen

Uranus im Sextil oder Trigon zum Mond des anderen

Hier finden sich zwei, bei denen von Anfang an beidseitig die Gefühle erwachen und die sich mit ihrer Gegensätzlichkeit wunderbar ergänzen.

Was der Uranus an überschäumenden Energien in sich trägt, kann der Mond mit seiner ruhigen Kraft ausgleichen und dem Uranus so Boden unter die Füße geben, bevor er abhebt.

 

 

Beide ergänzen sich gegenseitig mit ihrem jeweils eigenen Humor und beide können über den Humor und die Witze des anderen lachen.

Uranus wird dem Mond das Gefühl geben, dass er seine verborgenen Gefühle hier voll und ganz ausleben kann.

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Schatten und Licht

 

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Sie nennt sich nicht Lichtarbeiter,

denn Sie lebt beides in sich.

Um Ihre inneren Pole zu vereinen,

mit sich selbst im Gleichgewicht zu sein,

braucht sie beide Seiten des Seins.

Die Dunkelheit und das Licht vereint in Ihr.

Wie soll Sie Licht schenken,

wenn Sie ihre Schatten verleugnet.

Ohne Dunkelheit wirft Ihr Licht keine Schatten,

Gerade die Schatten sind es doch,

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Es ist Zeit …

Es ist Zeit,

die alten Bilder

von der Wand zu nehmen.

Es ist Zeit,

neue Träume

ins Leben zu atmen.

Es ist Zeit,

frische Farben

an die Wände zu schreiben.

Es ist Zeit,

die alten

vergilbten Vorhänge

abzunehmen,

hinter denen Du

untergetaucht bist,

und welche meine Sicht,

auf das was

wirklich ist versperren.

Es ist Zeit,

frischen Wind

durch mein

Fühlen wehen zu lassen.

Es ist Zeit,

neues Fühlen

in die Seele zu zeichnen.

© Erika Flickinger

(Aus „Liebe geboren für den Abschied“)

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Stiller Besucher

Da saß er,

schweigsam,

nur seine Farben sprachen,

schwangen mir Worte zu.

Da saß er,

am Inneren des Fensters,

eine Weile

auf seine Freiheit

verzichtend,

die Flügel

wie Ungeduld zitternd,

als wolle er fragen,

„verstehst Du nicht?“

Und wogende Wellen,

voll ungesprochner Worte

flogen mir zu,

„ich bin die Unbeschwertheit,

die dein Leben erweckt.

Ich bin die Neugeburt

für dich,

meine Farben fordern dich,

all die Facetten deines Selbst zu fühlen,

auf neue Wege zu gehen,

lass dich finden

von deinen Wundern.“

Das saß er still

in meinem Zimmer,

als sei er verabredet

mit den Sonnenstrahlen,

die sich in den Raum Brachen

und lies stumm doch so klar

seine Botschaft zu mir sprechen.

© Erika Flickinger

9

Die Vielfalt des Lebens

Die Kriegerin lebt Ihre Wahrheit …

eine Wahrheit die nur für Sie gilt …

Sie zwängt diese niemandem als einzig lebenswerte Weise auf,

oder fördert sich damit eine Gefolgschaft.

Sie fordert niemanden auf Ihrem Pfad zu folgen,

sondern ermutig dazu eigene Wege zu finden,

Sie verurteilt nie jemanden, der einen anderen Weg bevorzugt …

denn Ihr ist bewusst, dass verschiedenartige Wege,

zu wundervollen Zielen führen können.

Eine Kriegerin des Herzen würde niemals

Menschen aus Ihrem Leben drängen,

die nicht mit Ihrer Meinung konform gehen.

Gerade die Unterschiedlichkeit liebt und schätzt Sie sehr,

denn aus dieser Verschiedenheit heraus,

entwickelt sich Ihr Weltblick weiter.

Aus der Vielfalt des Lebens heraus,

erwächst Ihr Ihre Einzigartigkeit.

© Erika Flickinger

(Aus „Die Krieger der Herzen“)

Geliebter …

Wenn Du traurig bist Geliebter …

fühle auch ich dein Leid.

Wenn Du träumst …

erkenne ich meine Träume in den deinen.

Wenn Du glücklich bist …

dann jubelt auch mein Herz mit dir.

Wenn Du weinst mein Geliebter …

dann tropfen deine Emotionen

auch über mein Antlitz.

Wenn Du einsam bist Geliebter,

bist Du nicht alleine,

denn dann fängt dich

jedes meiner Gefühle auf.

© Erika Flickinger