Das gemeinsame Feuer

Der Krieger weiß …

Eine reife, in sich gefestigte Frau

will von Ihm keine großen Versprechen

keine teuren Geschenke,

keine weiten Reisen,

keine unhaltbaren Liebesschwüre.

Sie kennt so viele Versprechen …

deren leere Worte im Vergessen mündeten.

Sie hat genug gebrochene Schwüre gesehen,

mehr als einmal wurde ihr die Liebe geschworen,

und dann doch erbarmungslos mit Füßen getreten.

Sie bekam so oft Geschenke,

deren Preis an Ihrem Verhalten gemessen wurde,

und nicht an Ihren Gefühlen.

Sie schaut darauf,

ob Er sein inneres Feuer fühlt …

ob die Flamme der Begeisterung in Ihm brennt,

ob Er das was in Ihm glüht, auch lebt.

Sie will mit Ihm hineinwachsen, in eine stille Liebe,

die keiner ausgeschmückten Worte bedarf,

die doch so leicht gebrochen werden.

Sie will zusehen, wie Er die Flamme, die in Ihm brennt,

in seine Hände nimmt und hin zu Seinen Visionen trägt.

Der Krieger weiß …

Sie möchte nur zwei Geschenke von Ihm …

Seine fühlbare Liebe

und das Vertrauen in beider Gefühle.

Sie will nur eine Reise mit Ihm antreten …

jene durch ihr gemeinsames Feuer der Liebe.

© Erika Flickinger

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