Respekt und Achtsamkeit

Dieser Text ist nicht gedacht, für Frauen, die Gruppen, Vereinigungen, Coven oder Ähnlichem angehören, in denen man sich mit solchen Bezeichnungen anspricht.

Er ist auch nicht für Frauen gedacht, die sich Schwestern im Geiste gewählt haben

Dieser Text ist geschrieben für Frauen, die hinschauen, hinhören und auch bereit sind hinter eine leuchtende Fassade schauen.

Dieser Text erhebt nur den Anspruch zum Nachdenken anzuregen 😉

 

Respekt und Achtsamkeit vor dem Namen anderer

Weißt Du, was Sie abtörnt?

Wenn Frauen andere Frauen als Süße bezeichnen!

Sie möchte nicht in eine Schublade gesteckt werden.

Sie ist nicht immer süß, denn Sie lebt,

wie es Ihr der Moment vorgibt.

Sie unterdrückt keine Emotionen,

weil es dies ist, was Sie dir vorlebt,

zu dem, was in Ihrem Inneren lebt, zu stehen,

es hinauszutragen, bevor Sie daran erstickt.

Nein, Sie ist nicht immer süß!

Weißt Du, was Sie nicht mehr hören kann?

Wenn andere Frauen Sie Liebes nennen!

Sie ist nicht jedermanns Liebling …

dieses Wort bleibt Menschen vorbehalten,

die Sie liebt und welche Sie lieben.

Sie entscheiden wessen „Liebes“ Sie sein will.

Wahrlich ist Sie nicht immer lieb …

Sie lebt jegliche Emotion in sich, lässt diese nach außen,

und wandelt diese in Energie und Liebe um.

Sie Liebes zu nennen gibt den Anschein,

dass Sie immer brav, duldsam und bescheiden ist.

Es ist dies, was solche Frauen von Ihr erwarten,

lieb und duldsam, still und treu, deren Ideologien zu folgen.

Sie Liebes zu nennen, setzt die Erwartung auch ja lieb zu sein.

Sie erkennt, dass solche Bezeichnungen nicht lieb gemeint sind,

denn diese setzen ein Verhalten voraus,

dass Sie nicht immer bereit ist, zu geben.

Sie ist nicht everybodys Darling!

Sie ist ein eigenständig denkende und fühlende Frau,

in deren Leben Achtsamkeit, Respekt und Loyalität

Zauberworte des Miteinanders sind.

Weißt Du, was Sie ebenso wenig mag?

Wenn Frauen andere Frauen als Schwester bezeichnen!

Sie ist die Schwester Ihrer Geschwister …

Sie ist die Schwester, der Ihr im Geiste verwanden Menschen.

Sie will nicht die Schwester jeder Frau sein.

Auch will Sie keinem Familienverband angehören,

indem nur Schwestern willkommen geheißen werden

und Brüder verpönt und ausgeschlossen sind.

Sie möchte nicht das Ungleichgewicht

einer übermäßigen femininen Energie leben,

dann zu jedem Leben gehört zum Ausgleich auch

die wundervolle maskuline Kraft, um lebenswert zu sein.

Sie nennt Frauen nicht leichtsinnig und unpersönlich Schwester,

sondern liebt den persönlichen Klang, der in jedem Namen schwingt.

Zu Frauen, die mit solch persönlichen Bezeichnung

für andere Frauen um sich werfen, geht Sie geflissentlich auf Abstand …

denn es zeigt, dass diese Frauen vielleicht, das Frau-Sein Zelebrieren,

aber die tiefsten Werte des Lebens ignorieren.

Indem dich solche Frauen, als Liebes, Schwester oder gar Süße bezeichnen,

zeigen Sie, wie wenig Achtsamkeit doch in Ihnen für dich lebt.

Es zeigt, dass gerade hier, das Frau-Sein.

in einen einzigen großen Topf geworfen wird.

Wer Werte übermitteln will,

die mit Spiritualität Hand in Hand gehen sollen,

fängt damit an, Respekt und Achtung vor dem Gegenüber

selbstverständlich in der Gemeinschaft zu leben.

Frauen … nennt andere Frauen beim Namen

und verwandelt sie nicht in dies, was ihr in ihnen sehen wollt.

Nennt eine Frau nicht Schwester,

wenn ihr, nicht deren Recht auf Individualität zu leben vermögt.

Frauen … achtet die Namen, die man anderen Frauen gab,

denn diese Namen bedeuten ein ganzes Dasein.

Ein Leben voller Liebe, Leid, Freude und Schmerz.

Hinter jedem Namen atmet und fühlt ein Mensch,

lebt eine unvergleichliche einzigartige Geschichte.

Indem Ihr andere Frauen ungefragt, Süße, Liebes oder Schwester nennt,

verleugnet ihr deren Geschichte und all deren bisher gelebte Liebe und Schmerz.

Ihr verleugnet damit unbewusst all dies, was ihr diesen Frauen predigt.

Achtung … Respekt … Liebe … Aufmerksamkeit

Ihr süßen Licht und Liebe-Anhängerinnen

nehmt bitte anderen nicht das Licht der Persönlichkeit.

Ihr Göttinnen liebende Schwestern,

nennt beständig eure Götter beim Namen

und verweigert dem göttlichen Wesen Frau den selbigen.

Ihr sortiert damit Frauen ungefragt in Gruppen ein,

ohne diese vorher zu fragen, ob Sie überhaupt dazugehören wollen.

Es erhebt euch mit eurem, oft selbst gegebenen Namen, auf einen Sockel,

und stellt alle anderen Frauen, durch solche Bezeichnungen unter euch.

© Erika Flickinger

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