Du musst gar nichts tun, um deine Dualseele zu finden . . .

Ich möchte euch heute ein Geheimnis verraten, das eigentlich keines ist. Es ist eher eine Tatsache, die in dem ganzen Hype um Dualseelen einfach vergessen wurde und so langsam eben doch zu einem Geheimnis wird.

Du musst gar nichts tun, um deine Dualseele zu finden, denn ihr findet euch so oder so.

Du musst gar nichts an dir und in dir heilen, um mit deiner Dualseele zusammenzukommen, denn wenn es sein soll, findet ihr zusammen … so oder so, mit oder ohne geheilte Wunden.

Es bedarf weder des Suchens, noch der Heilung irgendwelcher, uralter Verletzungen, um deiner Seelenliebe begegnen zu können.

Es sollte doch eher so sein, dass man innerhalb einer solchen Liebe gegenseitig seine Wunden heilt und nicht zuerst jeder vorher für sich allein. Einsam, kühl, nach Anleitung und Forderungen anderer, wie man zu sein hat, um geliebt werden zu können.

Wenn Du nur dann liebenswert sein sollst, wenn Du dich an bestimmte Regeln oder Trends hältst, dann kann es keine wahre Liebe sein, der Du begegnet bist. Wer für dich bestimmt ist, liebt dich so, wie Du bist, oder eben genau darum, weil Du bist, wie nur Du bist.

Ist es denn nicht eher so, dass Du erst mit einem anderen Menschen zusammen herausfinden kannst, was genau an dir für den anderen so liebenswert, so bedeutend ist, dass Er/Sie Dir sein Herz schenken möchte? Weiterlesen

Seit Äonen

Es gibt da diese Stelle in Ihm,

tief im Herzen geborgen.

Dieser eine Flecken Lebenszeit,

der geschützt mitten in ihm ruht.

Und immer, wenn Er den Klang

jener einen Seele, vernimmt,

dieses leise lockende Melodie,

die von Liebe und Sehnsucht summt,

fühlt Er das leise Zittern an dem Punkt,

an dem seine Sehnsucht atmet.

Es gibt da diese Ruhe in ihm,

eine leichte angenehme Stille,

die wenn immer Er sich hineinvertieft,

voller Vorfreude leuchtet.

Es gibt da diesen Ort in ihm,

an dem die Liebe wohnt,

inmitten seiner Seele.

Es ist diese Stelle in ihm,

an dem ihn ihre Liebe ruft,

wo Er aufhört zu existieren,

nur um eins zu werden,

mit der Seele,

welche ihn seit Äonen beständig liebt.

© Erika Flickinger

(Aus – „Die Krieger der Herzen – Der Herz-Krieger“)

Abstand

Es gibt Menschen, denen Du Gold über ihr Leben streuen kannst und sie verletzen dich trotz allem immer wieder.

Es gibt Menschen, die Du liebst und trotz allem ist in Ihren Augen alles falsch, was Du tust.

Diese Menschen, die alles, was Du von Herzen gibst, nehmen, um dir dann vorzuwerfen wie schlecht Du doch noch immer bist.

Es gibt sie, die Menschen, die dir näherstehen sollten als irgendwer anderes … und doch scheinen sie dir meilenweit entfernt.

Ja es gibt sie, die Menschen, die Du über alles liebst … und trotzdem musst Du Abstand nehmen, um selbst nicht an ihrem Verhalten Dir gegenüber kaputt zu gehen.

Doch sie haben eine wichtige Lektion für dich im Gepäck … die schmerzhafte Erkenntnis, dass man sich selbst nahe genug stehen muss, um irgendwann zu verstehen, dass nur Abstand vielleicht irgendwann einmal Heilung zwischen beide bringen kann.

© Erika Flickinger

Ozean der Unendlichkeit

Dieses Gefühl der Sehnsucht,

die durch jede Sekunde

hinein in die Minuten tropft

und sich ihren Weg in die

Minuten und Stunden sucht

sich ausbreitet zu einem

weiten Ozean der Unendlichkeit.

Diese Sehnsucht ist es,

still und doch tief in dir verankert,

erzählt sie dir mit jedem Atemzug,

dass Du die wahre Liebe kennst.

© Erika Flickinger

Der Ruf der Ahnen

Es ist Ihr Lebensweg, sich selbst kennenzulernen

ohne dabei anklagend in die Vergangenheit zu zeigen.

Immer ist Sie auf der Suche

nach neuen Aspekten Ihrer selbst,

und vernimmt dabei die Klänge der Vergangenheit,

die Rufe der Ahninnen und den Stolz der Frauen,

die vor Ihr in aller Stärke auf eigenen Wegen gingen.

Sie ist keine außergewöhnliche Frau …

muss Ihre Art zu leben, nicht als besonders zur Schau stellen.

Sie rebelliert und kämpft nicht,

gegen all dies, was Ihren Ahninnen geschah,

schreibt sich nicht den Schriftzug Liebe auf die Fahne,

obwohl darunter die Vergeltung gegen alles Maskuline funkelt.

Ihr ist bewusst, dass alles seine Zeit hatte

und alles von einem Sinn geleitet wurde.

Sie geht nicht dagegen an, was in einer fernen Zeit atmet,

sondern ist fokussiert darauf,

in dem Erbe Ihrer Ahninnen zu erkennen,

dass als dies, was einst als Unrecht geschah,

das vererbte Fundament ist, auf dem Sie heute

den Weg in Ihre Selbstfindung gehen kann.

Sie fühlt ihn sehr wohl … den Schmerz,

denn all die Frauen vor Ihr leben mussten …

und doch fühlt Sie  auch ein anderes stärkeres Erbe,

den Antrieb, den Mut und die Kraft ,

welche diese Frauen anspornte.

Sie hört Sie oft, die Wehklagen derer,

die vor Ihr lebten und wirkten, liebten und litten.

Und doch erkennt Sie auch einen Sinn darin,

denn mit all dem Unrecht, dem Schmerz und Leid

kämpften Ihre Ahninnen für die Welt,

in der Sie heute geprägt und geformt von Ihrem Erbe lebt

und doch kann Sie hoffnungsvoll in die Zukunft schauen.

In all dem, was die Vergangenheit

den Frauen an Wunden schlug,

vergisst Sie nicht zu erkennen,

dass auch die Männer schwere Lasten der Vorväter tragen.

Sie sieht sehr deutlich und mitfühlend,

dass auch ein Mann seine Vorfahren hatte

deren Taten er noch heute stellvertretend bereut,

da durch die Ahnen so viel Leid geschah.

Sie ruht sich nicht darauf aus,

wie schrecklich die maskuline Kraft einst gewütet hatte

sondern lenkt Ihre Energie zu den Augenblicken,

in denen Sie voller Hoffnungen sieht,

wie sehr mancher Mann heute kämpfen muss,

damit man auch ihm seine feminine Seite zuerkennt.

Und doch sieht Sie auch, dass der alte Zorn weiterlebt,

wenn auch in anderer, meist weiblicher Gestalt,

so atmet er wie damals durch so viele Leben.

Sie ist nicht bereit, den Hass von damals umzusiedeln,

von der männlichen auf die weiblichen Arenen.

Sie lebt … atmet … liebt und hofft

auf ein friedliches gleichgestelltes Miteinander.

Daher wirst Du Sie auch in keiner Gemeinschaft finden,

in welcher nur Weiblichkeit willkommen ist.

Denn hier sieht Sie voller schwerer Ahnungen,

dass dies was unsere Ahninnen hingaben,

um eine neue Zeit des Freiseins zu erkämpfen,

um gleichgestellt mit den Männern leben zu können,

die Seiten wechselt und der Samen des uralten Leides

nun auf neuen Feldern gesät und kultiviert wird.

Und schmerzlich wird Ihr bewusst, dass manch eine,

die sich so offensichtlich Kriegerin der Liebe nennt,

manchmal nur als Rächerin uralter Zeiten fungiert.

© Erika Flickinger

Freiheit der Liebe

Sie hat im Laufe Ihres Lebens gelernt …

zu lieben bedeutet nicht, sich aufzugeben.

Sie hat erfahren,

dass je tiefer eine Liebe lebt,

umso mehr Freiheit schenkt Sie Ihr,

sich selbst zu verwirklichen.

Viele Gefühle haben Ihr Leben begleitet

und manches Mal schien es,

als sei diese eine Liebe erwacht,

die schon so lange auf Erfüllung wartet.

Und doch, wehte schon im ersten Atem der Liebe,

der Hauch des Abschiedes in jedes Wort.

Sie hat erkannt,

dass Sie, indem Sie Ihre Wege intuitiv geht,

überall den Ruf Ihrer Missionen vernimmt,

wie ein leises Flüstern, nur hörbar für Sie.

So geht Sie,einem unsichtbaren Lebensplan folgend,

jeden Schritt aus tiefstem Herzen vertrauend.

Sie fühlt tief in sich,

dass jeder Weg, auf den Ihr Herz Sie leitet,

Sie dahinführt, wo Suche kein Gewicht hat,

sondern nur das Gehen dahin wesentlich ist,

wo Ihre Seele das Ziel der Liebe fühlt.

Ihre Visionen schenken Ihr Gewissheit,

dass auf anderen Wegen, dieses eine Herz,

sich ebenso zuversichtlich seine Wege wählt.

Diese eine seit Urzeiten verbundene Seele,

welche die gleichen Träume in sich trägt.

Beide wissen sie, dass jene,

die ihrer Intuition vertrauen, dahingeführt werden,

wo Liebe und Freiheit keine Gegensätze bilden.

Hier strebt Ihre Seele hin, in ein Freisein,

in dem sich liebende Arme einander halten.

© Erika Flickinger

An sich selbst arbeiten . . .

Ich mag es kaum mehr hören, diesen Satz „Aber ich habe doch so sehr an mir gearbeitet.“

Ich finde, dies ist in den letzten paar Jahren ein verheerender Trend, der zu nichts führt, außer dazu, dass man sich konstant unter Stress setzt, weil man immer und in wirklich jeder Situation schaut, was diese einem gerade sagen will und was man hier zu lernen hat. Das erzeugt dauerhaften Druck und hält einem von den wirklichen Lebensaufgaben ab.

Diese seltsame esoterische (nein ich sehe dies nicht als spirituell an) Strömung erzeugt Menschen, die krank, misstrauisch, stressüberladen, unglücklich und ohne Freude werden, weil sie nämlich nie einen Erfolg erkennen werden, weil diese Art an sich zu arbeiten, auf Dauer gesehen, sie immer weiter von sich selbst wegführt.

Und weil man die Forderungen, die da mitunter gestellt werden, niemals erreichen kann, da sie gegen die eigene Natur gehen und dadurch nur Frust erzeugen wird.

All diese Menschen, die glauben permanent an sich, ihrer Entwicklung und Ihrem Wachstum arbeiten zu müssen, bleiben meist einfach auf der Stelle stehen.

Und weißt Du wieso? Weil diese Menschen vergessen, einfach sich selbst zu leben, nur sich selbst zu fühlen, weil alles hinterfragt und bis ins Kleinste zerlegt wird, sogar die eigenen Gefühle werden auseinandergenommen, bis die Seele keine mehr ausdrücken mag, da diese sich von ihrem Menschen nicht mehr ernstgenommen und verstanden fühlt.

Denke einmal darüber nach.

Spiritualität, so wie sie in einem jeden von uns lebt, leuchtet aus sich heraus und zeigt der Welt dein ureigenes Licht. Weiterlesen