Unendliche Weiten

Sie ist fasziniert von der unendlichen Weite,

die nun vor Ihr lag,

nachdem Sie alles ablegte,

was Sie jahrelang mit sich schleppte.

Eine neue Zukunft tat sich vor Ihr auf,

Wo Sie auch hinsah, alles offen,

voller Möglichkeiten und Chancen,

um in der Leere, die sich vor Ihr auftat,

einfach nur sich selbst zu finden.

© Erika Flickinger

(Aus „Die Krieger der Herzen – Die Herz-Kriegerin“)

© Erika Flickinger

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Zwischen dem Leuchten der Sterne

In Ihr lebt die Frage,

ob er die gleiche Stille spürt wie Sie,

ob er Sie fühlt,

wenn Ihre Gedanken Ihn besuchen.

Sie fühlt hinein,

zwischen das Leuchten der Sterne,

ob auch er, in der Ruhe der Nacht,

Ihren Wegen nachfühlt,

und ob er so wie Sie,

dem Leben vertrauensvoll offenlässt,

wo und wann sich ihre Wege kreuzen werden.

Und zu all dem Sehnen nach Ihm,

gesellt sich Ihr die Antwort, dass,

egal, auf welchen Wegen sie gerade gehen,

die Sehnsucht, die in den Nächten lebt,

sich als stiller Begleiter am Tage,

auf ihren Wegen zu ihnen gesellt,

sie an der Hand nimmt, und beide führt,

bis zu dem Punkt,

an dem sich Ihr Leben vereint.

Es sind diese Nächte,

die Ihr zuflüstern,

„habe Vertrauen in diese Liebe.“

Es ist die Zwiesprache von Seele zu Seele,

die Sie Ihre Wege in Frieden gehen lässt,

bis zu dem Ort,

an dem seine Seele die Ihre umarmt.

© Erika Flickinger

(Aus „Die Krieger der Herzen – Die Herz-Kriegerin“)

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Die wilde Frau

Die neue wilde Frau

Man sagt, die „Neue Frau sei eine wilde Frau“

Weißt Du eigentlich, wie Sie gesehen werden will?

Sie ist wild Ja …

Sie ist aber auch …

sanft …

kämpferisch …

friedvoll …

in sich ruhend …

aufbrausend …

heilend …

liebevoll …

und stark indem Sie einfach nur authentisch lebt.

Zwischen all dem, was wirklich in ihr lebt,

ist auch Ihre Wildheit verborgen.

Jedoch wird Sie sich nicht von Dir einsortieren lassen,

in eine Wildheit, die Sie so nicht leben will,

in eine neue Wildheit, welche plötzlich den Frauen

auf den Leib geschrieben wird.

In all den Jahrtausenden

wurden so viele Rollen von der Frau erwartet,

nun, wo sich die Frauen freikämpfen konnten,

von Regeln und Normen,

von Pflichten und Namen, die man ihr gab,

nun sind es gerade Frauen,

die von der „neuen wilden Frau“ sprechen.

Wieder eine Rolle, wieder eine Auflage,

wieder ein fremdes Bild

und wieder ein leuchtender Stempel,

von Frauen gezeichnet, den Sie nicht tragen will.

Weißt Du, wie Sie gesehen werden will?

Genauso wie Sie ist, in all Ihrer Vielfältigkeit,

in all Ihren Facetten, in all Ihren Farben,

die Sie in Ihrer Einzigartigkeit prägen.

Jahrtausende kämpfte Sie darum, Frau sein zu dürfen,

um sich den Namen zu wiedersetzen,

die Männer Ihr aufdrängten.

Nun soll Sie wieder kämpfen,

um dem Bild gerecht zu werden,

welches Frauen für Sie zeichnen?

Sie wird nur um eines kämpfen …

Sie selbst sein zu dürfen,

Sie will nur Eines … zurück zu Ihren eigenen Wurzeln,

in denen alles lebt, was Sie tief in Ihrem Inneren ist …

die Liebende, die Heilende,

die Kämpfende, die Friedliche,

die Liebevolle, die Ruhige,

die Schwache, die Starke,

die Gebende und die Fordernde,

und manchmal, wenn Sie es leben will,

geboren aus Ihrer Sanftheit heraus,

auch die wilde Frau.

© Erika Flickinger
 

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