Sehnsucht

Dich zu ahnen

verstärkt all die Sehnsucht,

die beständig

in meinem Herzen weilt.

Zu fühlen,

wenn deine Gedanken

bei mir sind,

erweckt den Schmerz

der in meiner Seele atmet.

Das Wissen,

auch Du fühlst für mich,

fließt in meinen Tränen

hinaus, in eine Realität,

die den Weg zwischen

mir und dir versperrt.

Dich über die Ferne

so nahe bei mir zu ahnen,

mich bei dir fühlen

obwohl Welten trennen,

deine Hand warm pulsierend

über all die Distanz

und Sprachlosigkeit

in der meinen zu spüren,

offenbart wie tief die Wurzeln

meiner Liebe zu dir

in die Unendlichkeit

meiner Seele reichen.

© Erika Flickinger

Angekommen . . .

Weißt Du

dass ich dein Lächeln spüre,

wenn Du meine Liebe bei dir fühlst?

Ahnst Du,

dass in meinen Tränen

deine Zweifel über meine Wangen fließen,

ob ich das Gleiche fühle wie Du?

Fühlst Du,

wie meine Seele dich sachte umarmt

und meine Liebe an deiner Seite geht?

Erkennst Du mich

wenn ich in deinen Träumen erscheine,

als Gefühl der Geborgenheit und Zuversicht?

Dann spürst Du gewiss auch,

dass wir seit Urzeiten schon

unser Zuhause im Herzen tragen …

es fehlt nur der Mut zum ersten Schritt.

© Erika Flickinger

Meer der Emotionen

Es kommt nicht darauf an,

wie jemand zu dir spricht,

dich anfasst oder anschaut,

um die Liebe zu erwecken.

All dies ist so bedeutungslos.

Die Liebe wird da geboren

wo er dich berührt,

ohne da zu sein,

wo er deine Seele

durch all deine Mauern fühlt,

da wo er in deinen Gefühlen klingt,

die Du so lange verloren glaubtest.

Nicht Äußerlichkeiten sind es

welche die Zuneigung erwecken.

Es ist das Leuchten

und glitzern der Seelen

in dem Herzen sich erkennen.

Es ist das Meer der Emotionen,

in dessen Wogen

eine neue Liebe

zu atmen beginnt.

Es ist das Unsichtbare

doch so lebendig Fühlbare

in dessen Licht die Liebe erwacht.

© Erika Flickinger

Glitzernde Magie

Sie sind wie zwei Sterne

Lichtjahre voneinander entfernt

die sich gegenseitig leuchten

und ist jeder im eigenen Orbit.

Zwei Planeten, am dunklen Sternenzelt

aus der Ferne täuschend nahe beieinander,

und doch unendlich weit entfernt.

Zwei leuchtende Seelen im Äther,

die einander seit Äonen umkreisen,

doch nicht zueinanderfinden.

Zwei, die sich so verloren

ihre Liebe reflektieren,

Gedichte von Liebe …

Sehnsucht und Gefühlen

Ins Universum schreiben.

Zwischen beiden

funkelt die Einsamkeit

in die Unendlichkeit hinein …

perlen Tränen in die Ewigkeit,

die dort ihre endlosen Bahnen ziehen.

Wie zwei Heimatlose des Universums …

doch untrennbar

ins Himmelsbild eingebunden.

Zwei einsame Gestirne

die einander lieben und leuchten …

Vor Urzeiten geboren …

um mit der glitzernden Magie

einsam geweinter Tränen,

liebende Menschen zu verzaubern.

© Erika Flickinger

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Gedankenwände

Die Gedankenwände

vollgeschrieben,

Wort an Wort gereiht.

Gefühle voller Liebe …

auf kühlen Stein geschrieben.

So viele ungeschickte Briefe

auf hohe Mauern

aus Sehnsucht gezeichnet,

ein jeder signiert …

mit einem Herzen

voller Hoffnung …

ob Du erkennst,

dass von all den Wänden

nur dein Name leuchtet.

© Erika Flickinger

Echo . . .

All die Liebe in mir ahnt,

dass es da draußen

ein Echo gibt …

ein Widerhall

meiner Sehnsucht …

die Antwort

auf das Wissen

es ist jemand da …

dessen Träume

in die Lücke passen …

die den Raum

meines Herzens aufteilt …

in ein jetzt und in eine Zukunft

in den Armen dessen

indem mein Echo

leise schwingt.

© Erika Flickinger

Deine Gefühle zu spüren,

verleiht mir die Fähigkeit,

meine Zeit anzuhalten.

Mein Stillsein, gibt

deinem Schweigen,

eine sanfte Stimme.

In meiner Seele

verstehe ich jedes Wort

deines Schweigens.

© Erika Flickinger