Deine eigenen Träume

Irgendwann vielleicht wird dir bewusst,

dass dein Blick für das für dich Wesentliche

nur noch verschwommen da ist.

Dass Du ihn in den endlosen Forderungen

der Umwelt einfach verloren hast.

Du erkennst, dass all dies, was Du lebst,

nicht dies ist, was dir innere Zufriedenheit gibt.

Spürst plötzlich, dass Du vom Leistungsdruck,

und der Jagd nach dem äußeren Schein geblendet,

nicht mehr fühlst, was deine Seele sich wünscht.

Es ist wie das Erwachen aus dem Tiefschlaf,

und Du schüttelst all diese Träume ab,

die nur nach Erfolg und Reichtum hecheln.

Und dann stehst Du da, mit den Fragen,

„ist dies das Leben, was ich mir wünsche,

oder habe ich mich in die Träume anderer drängen lassen.

Ist dies der Weg, den mein Herz gewählt hat,

oder bin ich im Labyrinth fremder Wünsche verloren?“

Du schließt deine Ohren, vor den Forderungen derer,

die dein Stehenbleiben und Hinterfragen, nicht verstehen.

Und hier nun, im Austausch mit deiner inneren Stimme,

liegen alle Wünsche und Träume verborgen,

die nur zu dir gehören, die in dir schlummerten,

bis Du ihr leises Flüstern, wieder hören kannst,

und die nur auf deine Fragen gewartet haben,

um dir den Weg, in deine persönliche Freiheit zu zeichnen.

Genau hier liegt der Beginn, hier startet der erste Schritt,

in diese unbeschreibliche Zufriedenheit,

die dir nur das Erleben deiner eigenen Träume bietet.

© Erika Flickinger