Tränenfluss . . .

In dir selbst

tief in deiner Seele

ruht alles,

was dein Herz

wissen muss.

In Zeiten des Schmerzes …

des Verlustes …

der Trauer …

des Abschiedes

wird dir gefühlt offenbar

was Worte und Gedanken

unfähig sind zu verstehen.

Du trägst ihn in dir,

den Heiligen Gral der Liebe …

dass Wissen, um den Menschen,

der diesen Gral in dir

wie einen Schatz heben und befreien wird.

All der Schmerz …

jeglicher Verlust …

all deine Tränen …

sie ebnen den Weg …

öffnen das Tor …

durch das nur jener Zugang findet …

dessen Schmerz …

all sein Verlust …

sein Fluss voller Tränen …

in deinem Herzen das Zuhause erkennen.

© Erika Flickinger

Verwoben . . .

Verwoben sind unser beider Seelen …

ein tauglänzendes Gefühlsnetz

gesponnen in die Morgendämmerung des Lebens.

Suchende sind wir im Herzschlag des anderen verschmolzen …

beständig auf dem Weg des Ankommens …

in Arme die Heimat und Geborgenheit sind.

Ungleich und doch Eins umwogt von Sturmböen des Seins …

tasten wir uns blind durch Fühlen und Sehnen …

dahin wo Anfang und Ende sich in uns vereinen.

© Erika Flickinger

Gemeinsam Fühlen

Unsere Seelen

haben sich

vor Urzeiten gefunden.

Wir werden auch

in diesem Leben,

den Weg

zueinander finden.

Vertrauen in die Liebe,

in unsere Sehnsucht,

in das tiefgehende

gemeinsame Fühlen,

werden uns

zu dem Punkt führen,

von dem aus

wir Hand in Hand

weitergehen werden.

© Erika Flickinger

 

 

Horizont . . .

„Schau mal

wie unsere Zukunft funkelt“

sage ich in Gedanken zu dir …

Du jedoch schaust

in einen anderen Horizont

und ich höre

wie Du flüsterst …

„Schau mal,

wie unsere Zukunft funkelt“

und ich sehe …

wie ihre Augen strahlend

in deinen Horizont blicken.

© Erika Flickinger

Thinking of you

Unendlichkeit

Ich lege

meine Sehnsucht

über deine Wunden

decke deinen Schmerz

sachte mit

meinen Träumen zu …

Spürst du

die Leichtigkeit der Liebe?

Ich umarme

dein Hoffen nach Liebe

mit meinen Gefühlen

und Weine deine Tränen

wenn das Sehnen dich erdrückt …

fühlst Du die Unendlichkeit?

Ich hülle meine Narben

über deine Wunden

streichle mein Fühlen

über deinen Schmerz …

fühlst Du wie die Liebe

alles heilend ineinanderfügt?

© Erika Flickinger