Das Wissen deiner Seele

Weißt Du …

Du wirst hier hineingeboren,

mit einer Seele

voller Geheimnisse und Kenntnisse

aus anderen Leben und anderen Sphären.

Eine deiner Lebensaufgaben ist es,

deine eigene Seele zu erkunden,

nach all dem was in ihr verborgen ruht.

und dies hier zu neuem Leben zu erwecken.

Eine weitere Aufgabe besteht darin zu erkennen,

dass jeder seine Geheimnisse

aus anderen Welten in sich trägt,

und ein jeder diese zum Wohle aller,

in dieser Welt erwecken darf.

Die größte Lektion jedoch, ist diese:

Keiner hat das Recht,

das was in dir schlummert,

kleinzureden,

dir auszureden,

schlechtzumachen

oder zu verurteilen …

denn es ist dein alleiniges Recht

und deine persönliche Pflicht,

dies ans Licht deines Lebens zu bergen

was an Wissen in deiner Seele ruht.

© Erika Flickinger

Erwachen auf Augenhöhe

 

Weißt Du …

viele sprechen von der Transformation der Frau.

Von ihrer Erneuerung oder ihrem Erwachen.

Von deren Ahninnen und Ihrer Wiedergeburt,

von dem uralten Wissen welches erwacht und dem,

was wieder in Ihr erweckt werden will.

Weißt Du …

so viele erkennen, dass die Frau nicht anerkannt wurde,

dass sie ein Leben führte unter dem Regime des Mannes.

Und doch lebte er nur, was man ihm vorlebte,

was von unseren Vorfahrinnen angenommen und gelebt wurde.

Er lebte eine Rolle, genau wie Du Frau!

Aber sag mir …

was ist heute mit dem Mann?

Trägt nicht auch er das Erbe seiner Ahnen?

Sucht nicht auch er nach der Erneuerung all dessen,

was überholt ist und todgelebt wurde?

Sag mir …

sollte Mann und Frau sich nicht parallel erneuern,

und in eine neue Rolle finden,

eine die in das Heute passt,

ohne das Gestern zu verdrängen?

Erzähle mir bitte …

was ist dies für eine Strömung,

welche nur Frauen sieht und deren Vergangenheit,

den Mann verurteilt zum Unterdrücker?

Trägt nicht auch der Mann an der Last dessen,

was er Jahrtausende leben musste?

Und ist nicht auch er müde all dessen,

was die Vergangenheit ihm aufgelastet hat?

Und sag mir …

sollte nicht das Erwachen der Frau,

mit dem Erwachen des Mannes Hand in Hand gehen,

denn nur so können Fronten vermieden werden,

die wieder verhärten und falsche Bilder zeigen.

Soll Frau nun die Rolle des Mannes leben,

indem Sie nur sich selbst findet …

indem sie sich mit „Schwestern“ verbündet,

und ihn nun in die Rolle unter sich drängt?

Weißt Du, dies kann nicht das Ergebnis dessen sein,

wofür unsere Vorfahrinnen über unzählige Leben ankämpften.

Ich meine,

dann hat Frau von ihren Ahninnen nichts gelernt,

dann haben ihre Ur-Ur-Ur-Großmütter umsonst eine Rolle gelebt,

die ihrer nach heutiger Sicht nicht würdig war.

Heute schaffen sich Frauen heilige Räume,

in welche nur Frauen als Schwestern geladen werden.

Merkt ihr nicht, wie ihr die Rollen von Jahrtausenden umkehrt,

wie ihr ausgrenzt und euch „höhere“ Positionen erschafft,

den Mann dabei in den Hintergrund drängend herabwürdigt?

Ich glaube, diese Frauen haben nicht erkannt,

wofür unsere Ahninnen kämpften und weinten …

sie folgen nicht dem Licht des Herzens,

wie es unsere Großmütter im Geiste wünschen würden,

indem Sie abgrenzen, sortieren und sich über den Mann erheben.

Sie haben nicht erkannt, dass einzig ein Erwachen auf Augenhöhe,

dies ist, was unsere Ahninnen sich ersehnen,

und nur die Art des gemeinsamen Erwachens dies ist,

was die Jahrtausende alten Seelen unserer Ahninnen, heilen kann.

Weißt Du Frau, ich wünsche dir diese eine Erkenntnis …

auch der Mann hört das jahrtausendealte Flüstern seiner Seele,

und auch er sehnt sich nach Heilung der Pole zwischen ihm und Dir.

Und ich bin sicher, der Mann von heute wünscht sich,

dass er gemeinsam und liebevoll, auf Augenhöhe mit dir,

in einer neuen Zeit des Lebens und Liebens erwachen darf.

© Erika Flickinger

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Der wahre Reichtum

Alles was Du hast,

ist die Gewissheit, dass Du liebst.

Nichts sonst braucht das Herz,

als dieses Wissen,

um dich für immer

auf neue Wege zu führen.

Alles was Du hast,

ist das Fühlen deiner Seele,

die als Wahrheit erkennt,

was dich für immer prägen wird.

Alles was Du hast,

ist deine Liebe,

das ist alles,

und doch ist es so viel …

zu wissen, Du liebst und fühlst,

ist der wahre Reichtum,

den jede Seele sucht.

© Erika Flickinger

Still …

Still sitze ich …

und lausche aufmerksam

hinaus in die Welt.

Ich spüre und fühle im Herzen,

die leuchtende Lebendigkeit

all dessen, was mich umgibt.

Und dann finde ich mich wieder,

im Biegen eines Grashalmes,

im Glitzern des frühen Tautropfens,

im Erwachen der Morgenröte,

im sanften Schein des Abendglimmens,

im Rauschen eines Blätterdaches,

und im Seufzen eines Windhauches.

Inmitten der Faszination des Lebens,

atmet meine Seele demütig,

die wundervolle Erkenntnis ein …

ein winziger Teil all dessen zu sein.

© Erika Flickinger

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Wahrheiten …

Es gibt so viele Wahrheiten, wie es Menschen gibt.

Jeder hat die Möglichkeit, seine Wahrheit zu leben,

ohne darauf zu schauen, welche sein Gegenüber lebt.

Jeder, der dir „seine“ Wahrheit als alleingültige aufdrängen will,

ist von der Wahrheit des Lebens unsagbar weit entfernt.

Jeder, welcher der Wahrheit eines anderen widerspricht,

zeigt damit nur, dass er seinen eigenen Weg noch sucht.

Jener, der auf seinen Wegen der eigenen Erkenntnisse wandelt,

stärkt den anderen mit Freude darin,

seine eigenen Pfade zu finden und zu begehen.

Jener, der in seiner Wahrheit ruht, zwingt den anderen nicht

seine Erkenntnisse als allgemeingültig anzunehmen,

sondern stärkt und unterstützt die Route des anderen.

Und Jener, der seine eigene Wahrheit lebt,

wird nur milde lächelnd beständig weiterwandern,

wenn ein anderer diese als Irrweg bezeichnen möchte.

© Erika Flickinger

Das Leben …

Sich selbst zu leben, wie man wirklich ist,

bedeutet nicht, dass sich das Leben

dann an uns anpasst, und uns alles zufliegen lässt,

sondern, dass wir das uns geschenkte Potential

erkennen und in vollem Umfang leben lernen,

und somit die Wege finden, die uns in unserer ureigenen

Veranlagung glücklich machen.

Somit passt sich das Leben nicht an uns an,

sondern wir erkennen „unser“ wahres Leben.

Uns selbst zu lieben bedeutet auch nicht,

dass die Liebe anderer dann automatisch zu uns kommt,

sondern schlicht und einfach, dass wir indem wir,

uns selbst nehmen wie wir sind,

nicht mehr angewiesen sind,

von anderen angenommen und geliebt zu werden,

wie diese uns sehen wollen und wie wir nicht sind.

Sondern das Leben offenbart uns dann ehrlich,

wer uns so liebt, wie wir selbst sein wollen,

und nicht den welchen wir vorgeben zu sein.

Das Leben bevorzugt niemanden, hat keine Lieblinge,

es ergänzt uns nur all dies mit seinen Wahrheiten,

was wir ihm von uns und unserem Echt -Sein zeigen.

© Erika Flickinger

Vision

Wenn in deinem Inneren eine Vision auftaucht, ignoriere diese nicht.

Schau was sie dich fühlen lässt, denn über deine Gefühle spricht sie zu dir.

Breitet sich eine Vorfreude oder Glücksgefühl in dir aus, dann halte die Vision, beobachte die Bilder, die in dir aufsteigen, lass alles zu, was kommt, ohne zu bewerten, fühle einfach nur.

Sehr wahrscheinlich kommt gleich dein Kopf dazwischen, mit seinen Standartargumenten, dass Du eine solche Zukunft nicht verdienst, oder zu schwach bist sie umzusetzen, oder ihrer nicht würdig, wie auch immer Du programmiert wurdest, dein Kopf wird dich definitiv warnen wollen.

Ignoriere ihn einfach…lass ihn plappern und motzen, lass ihn warnen und Schauergeschichten erdenken. Schiebe die Bilder, die dein Kopf dir nun sendet auf die Seite, lasse sie unbeachtet, und fühle wieder in „deine“ Vision hinein.

Wenn Du Gutes fühlst, dann halte sie fest, lasse sie dich ausfüllen bis in deinen hintersten Winkel, und nähre sie mit deiner Vorfreude, und mit dem tiefen Vertrauen in die Richtigkeit dessen, was sie dir zeigt, lasse dich in die Bilder fallen, die dir zeigen, was vor dir liegt.

Eine Vision sucht dich nicht umsonst auf, sie erwacht nur dort zu Bildern und Gefühlen, wo der Nährboden für die Zukunft schon vorhanden ist. Dort streut sie ihre Samen aus und wünscht sich von dir, dass Du von nun an, diesen Garten der Zukunft bestellst, hegst und pflegst, indem Du all deine Talente und deine Kraft nutzt um die Samen, welche deine Vision dir geschenkt hat, zu großen und starken Pflanzen gedeihen zu lassen.

Lebe mit kleinen Schritten in die Bilder der Zukunft hinein. Was hast Du zu verlieren? Du kannst nur gewinnen und in deine Visionen hineinwachsen.

© Erika Flickinger

Manchmal …

Manchmal ist Sie es leid,

die Worte, die Ihr durch den Geist tanzen,

in die Außenwelt zu übergeben.

Nicht weil Sie müde des Sprechens ist …

Nein, weil Sie es leid ist,

dass ein jeder sich Ihre Worte zurechtbiegt,

wie es in seine Vorstellungen passt.

Weil Sie müde ist, für andere zu schreiben,

die nicht verstehen wollen,

was Sie dabei so tief bewegte,

und welche Gefühle Sie teilen möchte.

Manchmal da mag Sie es nicht mehr,

die Sätze die Ihren Geist besuchen,

der Öffentlichkeit preiszugeben …

Nicht weil Sie überheblich ist …

Nein, weil es Sie schmerzt, zu sehen,

was andere aus Ihren Worten machen …

wie sie diese wie selbstverständlich ausleihen,

um sie zu verformen und verbiegen,

bis zur Unkenntlichkeit zu analysieren,

und nach ihren Befindlichkeiten

neu zusammenzusetzen,

und somit Ihrer Seelen-Botschaft

fremde Stempel aufzudrücken …

Sie ist es leid,

Fauldenkern eine Steilvorlage zu liefern,

weil diese meinen,

Sie hätte nur für sie geschrieben,

und das Recht mitgeliefert,

Ihre Worte zu entfremden.

Egal wie sachte Sie den Worten eine schriftliche Form gibt,

ein jeder versteht und nutzt sie, wie er sie erkennen will.

Und doch, werden Ihre Worte nur von jenen entfremdet,

die unfähig sind, Stille in Ihrem Geist zu finden ….

um eigenen Gefühlen über eigene Wortschöpfungen

die Geburt in ein authentisches Leben zu schenken.

Und doch wird Sie immer weiterschreiben,

weil Sie weiß, dass Ihre Worte die Fahne sind,

die Sie vor sich herträgt, die Rauchzeichen,

welche die Leute Ihres Stammes erkennen,

und zu Ihr führen werden.

Denn jedes gefühlte Wort,

welches Sie aus Ihrem Herzen schreibt,

und dass Sie so liebevoll in Form bringt,

trägt so viel mehr Liebe und Erkennen in sich,

als jedes Verfremden und verbiegen zerstören könnte.

© Erika Flickinger

Ist meine Seele jung oder alt?

Ist es wichtig, ob Du eine junge, oder eine alte Seele bist?

Was bringt es dir, zu wissen, ob Du deine Seele in einer Skala ganz oben einreihen darfst?

Es gibt keine „jungen“ oder „alten“ Seelen.

Wir alle haben den gleichen Ursprung. Sind alle mit einem Ziel hier, uns in uns selbst zu erkennen, als dass was wir wirklich sind, ohne dabei zu urteilen, wie andere diesen persönlichen Weg gehen, und ohne einen Wettstreit daraus zu machen, wie weit wir vielen anderen doch schon voraus sind.

Die eigene seelische Entwicklung ist kein Wettrennen um einen Platz in den oberen Rängen.

Eine jede Seele ist hier um auf dem Weg zu ihrer Vollendung zu wandeln.

Wir sind hier, um neue Gefühle zu fühlen, um neue Aspekte unserer Seele zu entdecken, um diese Dinge zu erfühlen und in uns zu integrieren, die wir noch nicht wirklich verinnerlicht haben.

Wir sind hier, um an uns selbst zu arbeiten, um an unserer ursprünglichen Rohfassung zu schleifen und zu polieren, damit wir den Edelstein der wir sind, in uns herausformen.

So wie jeder Edelstein seine eigene Form und seine eigenen Facetten hat, so ist es mit uns Seelen, eine jede hat ihre eigenen „Ecken und Kanten“, eine jede will auf andere Art geschliffen werden, hin auf dem Weg zu ihrem inneren Kern, hin zu dem göttlichen Strahlen, dass wir alle in uns tragen.

Sich von solchen Aussagen, wie alt deine Seele ist, beeinflussen zu lassen, zeigt, dass deine Seele hier ist, um auch das Thema Selbstbewusstsein, zu bearbeiten. Aber auch Themen wie Nächstenliebe, Selbstliebe, die Bereitschaft, alles als Eines zu erkennen, Bewertungen, Abgrenzung, Egoismus, sind hier Themen, die sich eine solche Seele in sich selbst anschauen sollte.

Eine Seele, die bei sich selbst angekommen ist, die die Welt und die anderen Seelen um sie herum sieht, fühlt und wahrnimmt, die nicht nur Wert auf das eigene Fühlen legt, sondern die Ganzheit von allem was ist, in sich fühlt, diese Seele braucht keine Bestätigung „wie alt ihre Seele“ denn nun ist.

Diese Seele weiß, wir sind im Grunde alle gleich alt, wir sind im Laufe der Zeit nur verschiedene Wege gegangen, haben andere Schwerpunkte auf unserer jetzigen Reise, die eine von vielen Reisen ist, gesetzt.

Eine solche Seele weiß, wir sind alle eins, wir sind Milliarden von Wege, die alle nach dem einen streben … ihre Seele zu vervollkommnen, bei sich selbst anzukommen, ohne alles was außerhalb von uns ist auszugrenzen oder zu bewerten.

Sie muss sich nicht mit anderen durch eine Art Schulnotensystem vergleichen, um ihren Platz zu finden, denn ihr ist bewusst, dass der Platz an dem sie jetzt steht, genau der Punkt ist, an dem sie sein soll, um sich weiterzuentwickeln, unabhängig davon, wie weit andere sind.

Manche möchten durch solche Tests und Darstellungen einer alten Seele vielleicht unbewusst bestätigt haben, dass sie etwas ganz Besonderes sind, sie zu einer beliebten Gruppe gehören, in der viele ihren Platz finden möchten, weil sie dort dem „Ziel“ näher zu sein scheinen, vollendet zu sein.

Diese Seelen sind nicht in der Wahrheit angekommen, dass eine Seele die in sich ruht, die bestrebt ist, sich selbst zu leben, die Liebe zu leben und auf diesen Planeten zu bringen, keine Unterschiede macht, weil sie eben das Große und Ganze um sich herum erkennt. Ihr ist bewusstgeworden, dass sie sich nicht durch eine Skala oder Rangliste, auf eine besondere Stelle platzieren muss. Sie weiß, jede Seele ist etwas Besonderes, und steht jetzt in diesem und in jedem kommenden Moment auf genau dem Punkt ihrer Reise, wo sie dies Lernen, Fühlen und integrieren kann, was sie sich vor dieser Inkarnation vorgenommen hat.

Es geht darum, zu erkennen, dass wir alle dieses Wissen in uns tragen, der eine tiefer an der Oberfläche, der andere noch/wieder tief in sich vergraben.

Es geht darum, sich zu erinnern, dass wir alle Eins sind, und was Eins ist, ist sich ähnlicher, als es vielleicht nach außen scheint.

Es geht darum, die Wege eines anderen zu akzeptieren und auch zu erkennen, dass man an und bei allem und mit absolut jedem, immer lernen und wachsen kann.

Es geht aber auch darum, sich auf diese Welt des Eins Sein wieder einzulassen, ohne Bewertung und Verurteilung, und ohne Rangstufen, denn teile ich dies alles in eine Rang- oder Altersstufen ein, bin ich wieder am Anfang des Vergessens, wie gleich wir im Grunde doch alle sind. Es ist das Ego, dass eine solche Bestätigung sucht, um sich gut zu fühlen, es wird deine Seele sein, die sich damit unwohl fühlt.

Es gibt kein Gut und Böse, Besser und Schlechter, Jünger und Älter, wenn es um die Seele geht. Es gibt nur ein „Wir sind alle Eins auf Milliarden verschiedener Wege der Lernerfahrung, hin zu demselben Ziel“ und “ Wir befinden uns alle in der Spirale des Lebens, in einem ständigen Kommen und Gehen … und in einer beständigen Verwandlung hin zum wahren Kern in uns“.

Wenn Du dies erkennen kannst, dann brauchst Du keine Erklärungen mehr darüber, wie alt deine Seele denn nun ist. Dann weißt Du um den einen Ursprung von Allem.

© Erika Flickinger

Seelen: dualseelen.org