Dein Verhalten ist nicht mein Spiegel

Wenn mir etwas an deinem Verhalten nicht passt,

indem Du mich belügst, betrügst oder schlecht behandelst,

und Du sagst mir dann dazu, dass Du mir nur spiegelst,

was ich in mir selbst verleugne …

ablehne …

nicht wahrhaben will …

und das dies, was ich an dir ablehne, in mir selbst lebt …

dann sage ich zu DIR,

dass Du mit faulen Ausreden und Lügen durch dein Leben gehst,

und Du dir nur einen leichten Weg wählst, um deine Fehler nicht zu sehen,

weil Du dein Fehlverhalten als Spiegelungen anderer entschuldigst.

Dann erzähle ich DIR davon,

das dein falsches Verhalten, nicht mein Spiegel ist, den Du mir vorhältst,

sondern dass es dein Betrug an Dir selbst und der Außenwelt ist,

den Du mir als Reflexion aufladen möchtest.

Dann sage ich DIR,

dass Du dich in meiner Spiegelung, vom Täter zum Opfer wandeln willst.

Denn im Umkehrschluss würde es ja bedeuten,

dass mein korrektes Verhalten dann eine Spiegelung von dir wäre,

was jedoch in diesem Falle einer Lüge gleichkäme …

denn man kann sich nicht negativ verhalten und positiv gespiegelt werden.

Ergo müsstest Du nach deiner Aussage, dass Du mein Spiegel bist,

auch in mir einen Spiegel sehen, dann würdest Du doch mit deinen Augen

in die Reflexion deines Betruges schauen müssen!

Du würdest also mit der Spiegeltheorie,

das Opfer zum Täter reflektieren

und Dich und deine negativen Handlungen zu einer guten Tat erheben,

somit zeigt dein Spiegel nur Lügen und verdrehte Wahrheit an.

Doch weißt Du, es kommt der Tag, da auch ein Spiegel beschlägt,

seinen Glanz verliert oder zerbricht und das dunkle Nichts dahinter sichtbar wird,

und da wo kein Glanz und keine Spiegelung eines anderen mehr ist,

da schaut Dir vor allen deine nackte Wahrheit mitten ins Gesicht?

© Erika Flickinger

Spiegelgesetz

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Leichtes Gepäck

Halte dein Gepäck leicht,

indem Du dein Fühlen wählst

und deine Sehnsucht lebst,

indem dein Schritt im Takt deines Herzens

seine Wege findet und geht.

Halte dein Gepäck leicht,

indem Du jedem seine Grenzen zeigst,

der dich dir selbst entfremden

und für seine Wege vereinnahmen will.

Zeige, dass auch Du deine Wahrheit kennst

und loyal mit ihr verbündet bist,

dann gehst Du leicht und beschwingt

auf der kurvigen Straße deines Lebens,

auf deren Verlauf dir all dies zuwächst

was dein Gepäck bereichert und nicht beschwert.

© Erika Flickinger

Dein Kampf gegen deine Dämonen

Der Mensch, welcher der eigene Held seines Lebens ist,

muss nicht kämpfen, aber er tut es,

wenn er sein Lebens-Ziel erreichen will,

wenn er wachsen und reifen möchte.

Er kämpft mit sich selbst, mit seinen Wünschen und Visionen,

er kämpft sich den Weg frei, durch Illusionen und Ziele,

die andere ihm auferlegt haben …

die ihm anerzogen wurden …

welche die Umwelt ihm aufdrängen will.

Dieser Mensch ist sich sehr bewusst,

dass wenn er nicht mit all seinen eigenen Waffen kämpft,

wenn sein Leben ihn dazu auffordert,

sondern sich dann auf die Führung anderer verlässt,

er den Kampf eines anderen für dessen Ego führt.

Er weiß, dass er selbst sein eigenes Leben im Stich lässt,

wenn er nicht für sich selbst antritt, wenn seine Intuition es ihm sagt.

Er nimm das Schwert seiner Wahrheit in die Hände,

steht zu dem, was seine Seele sucht

und kämpf sich frei von all jenen,

die sagen Kampf ist schlecht … ist böse …

ist ungerecht und unakzeptabel.

Er zeigt Jenen die vergessen, dass der schwerste Kampf,

der mit sich selbst ist, wie edel diese Art von Kampf sein kann.

Denn was weiß der andere denn schon davon,

in welchem Dilemma Du steckst,

wieviel Sehnsüchte, Wünsche, Liebe

aber auch dunkle Dämonen in deinem Inneren leben?

Du darfst das Schwert erheben und es führen.

Du darfst kämpfen, gegen all dies, was Ballast in deinem Leben ist.

Du darfst für deine Sehnsüchte einstehen,

und dich selbst zu deinen Lebenszielen vorkämpfen.

Und Du darfst mutig und aufrecht jenen gegenüberstehen,

die behaupten deine Visionen und Träume seien falsch.

Und dieser Mensch, der sich selbst achtet weiß,

dass Jener der ihm sagt, man kämpft niemals,

sich seinen eigenen Dämonen nie wirklich gestellt hat,

nie seinen ureigenen Weg selbst gesucht hat.

Sonst wüsste jener Mensch, dass der Kampf mit sich selbst,

der edelste Kampf im Leben sein kann.

Denn würde er das Wort Kampf nicht immer darauf beziehen,

dass man nur andere nicht angreift und verletzt,

selbst aber immer schön stillhält und fremde Schläge einsammelt,

dann wüsste er, dass man sich dabei selbst die größten Wunden zufügt,

weil man sich selbst in dem Moment einfach angreifen lässt.

Diese Menschen, die Dir predigen, man kämpft nicht,

machen dich damit kampfunfähig und richten ihre Waffe auf dich.

Ein Schwert der Worte, welches tiefer schneidet als jeder Dolch …

denn es untergräbt deine Selbstverantwortung und deine Achtung vor Dir selbst.

Diese Menschen fürchten Dich und deinen inneren Kampf,

weil sie wissen, dass Du auf deiner Heldenreise bist,

dich dabei mutig in deine eigene Dunkelheit begibst,

um dich deinen Dämonen in deinen eigenen Tiefen,

dem Kampf, um DEIN wahres Sein entgegenzustellen.

Einem Duell, welches aus deiner eigenen Dunkelheit heraus,

dass Licht deiner Seele in die Welt befreit

und alle die den wahren Kampf fürchten überstrahlt.

Du darfst kämpfen … weil nur Du

im Kampf mit deinen inneren Dämonen

dein inneres Licht befreien und zum Leuchten bringen kannst.

© Erika Flickinger

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Das Wissen deiner Seele

Weißt Du …

Du wirst hier hineingeboren,

mit einer Seele

voller Geheimnisse und Kenntnisse

aus anderen Leben und anderen Sphären.

Eine deiner Lebensaufgaben ist es,

deine eigene Seele zu erkunden,

nach all dem was in ihr verborgen ruht.

und dies hier zu neuem Leben zu erwecken.

Eine weitere Aufgabe besteht darin zu erkennen,

dass jeder seine Geheimnisse

aus anderen Welten in sich trägt,

und ein jeder diese zum Wohle aller,

in dieser Welt erwecken darf.

Die größte Lektion jedoch, ist diese:

Keiner hat das Recht,

das was in dir schlummert,

kleinzureden,

dir auszureden,

schlechtzumachen

oder zu verurteilen …

denn es ist dein alleiniges Recht

und deine persönliche Pflicht,

dies ans Licht deines Lebens zu bergen

was an Wissen in deiner Seele ruht.

© Erika Flickinger

Erwachen auf Augenhöhe

 

Weißt Du …

viele sprechen von der Transformation der Frau.

Von ihrer Erneuerung oder ihrem Erwachen.

Von deren Ahninnen und Ihrer Wiedergeburt,

von dem uralten Wissen welches erwacht und dem,

was wieder in Ihr erweckt werden will.

Weißt Du …

so viele erkennen, dass die Frau nicht anerkannt wurde,

dass sie ein Leben führte unter dem Regime des Mannes.

Und doch lebte er nur, was man ihm vorlebte,

was von unseren Vorfahrinnen angenommen und gelebt wurde.

Er lebte eine Rolle, genau wie Du Frau!

Aber sag mir …

was ist heute mit dem Mann?

Trägt nicht auch er das Erbe seiner Ahnen?

Sucht nicht auch er nach der Erneuerung all dessen,

was überholt ist und todgelebt wurde?

Sag mir …

sollte Mann und Frau sich nicht parallel erneuern,

und in eine neue Rolle finden,

eine die in das Heute passt,

ohne das Gestern zu verdrängen?

Erzähle mir bitte …

was ist dies für eine Strömung,

welche nur Frauen sieht und deren Vergangenheit,

den Mann verurteilt zum Unterdrücker?

Trägt nicht auch der Mann an der Last dessen,

was er Jahrtausende leben musste?

Und ist nicht auch er müde all dessen,

was die Vergangenheit ihm aufgelastet hat?

Und sag mir …

sollte nicht das Erwachen der Frau,

mit dem Erwachen des Mannes Hand in Hand gehen,

denn nur so können Fronten vermieden werden,

die wieder verhärten und falsche Bilder zeigen.

Soll Frau nun die Rolle des Mannes leben,

indem Sie nur sich selbst findet …

indem sie sich mit „Schwestern“ verbündet,

und ihn nun in die Rolle unter sich drängt?

Weißt Du, dies kann nicht das Ergebnis dessen sein,

wofür unsere Vorfahrinnen über unzählige Leben ankämpften.

Ich meine,

dann hat Frau von ihren Ahninnen nichts gelernt,

dann haben ihre Ur-Ur-Ur-Großmütter umsonst eine Rolle gelebt,

die ihrer nach heutiger Sicht nicht würdig war.

Heute schaffen sich Frauen heilige Räume,

in welche nur Frauen als Schwestern geladen werden.

Merkt ihr nicht, wie ihr die Rollen von Jahrtausenden umkehrt,

wie ihr ausgrenzt und euch „höhere“ Positionen erschafft,

den Mann dabei in den Hintergrund drängend herabwürdigt?

Ich glaube, diese Frauen haben nicht erkannt,

wofür unsere Ahninnen kämpften und weinten …

sie folgen nicht dem Licht des Herzens,

wie es unsere Großmütter im Geiste wünschen würden,

indem Sie abgrenzen, sortieren und sich über den Mann erheben.

Sie haben nicht erkannt, dass einzig ein Erwachen auf Augenhöhe,

dies ist, was unsere Ahninnen sich ersehnen,

und nur die Art des gemeinsamen Erwachens dies ist,

was die Jahrtausende alten Seelen unserer Ahninnen, heilen kann.

Weißt Du Frau, ich wünsche dir diese eine Erkenntnis …

auch der Mann hört das jahrtausendealte Flüstern seiner Seele,

und auch er sehnt sich nach Heilung der Pole zwischen ihm und Dir.

Und ich bin sicher, der Mann von heute wünscht sich,

dass er gemeinsam und liebevoll, auf Augenhöhe mit dir,

in einer neuen Zeit des Lebens und Liebens erwachen darf.

© Erika Flickinger

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Der wahre Reichtum

Alles was Du hast,

ist die Gewissheit, dass Du liebst.

Nichts sonst braucht das Herz,

als dieses Wissen,

um dich für immer

auf neue Wege zu führen.

Alles was Du hast,

ist das Fühlen deiner Seele,

die als Wahrheit erkennt,

was dich für immer prägen wird.

Alles was Du hast,

ist deine Liebe,

das ist alles,

und doch ist es so viel …

zu wissen, Du liebst und fühlst,

ist der wahre Reichtum,

den jede Seele sucht.

© Erika Flickinger

Still …

Still sitze ich …

und lausche aufmerksam

hinaus in die Welt.

Ich spüre und fühle im Herzen,

die leuchtende Lebendigkeit

all dessen, was mich umgibt.

Und dann finde ich mich wieder,

im Biegen eines Grashalmes,

im Glitzern des frühen Tautropfens,

im Erwachen der Morgenröte,

im sanften Schein des Abendglimmens,

im Rauschen eines Blätterdaches,

und im Seufzen eines Windhauches.

Inmitten der Faszination des Lebens,

atmet meine Seele demütig,

die wundervolle Erkenntnis ein …

ein winziger Teil all dessen zu sein.

© Erika Flickinger

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Wahrheiten …

Es gibt so viele Wahrheiten, wie es Menschen gibt.

Jeder hat die Möglichkeit, seine Wahrheit zu leben,

ohne darauf zu schauen, welche sein Gegenüber lebt.

Jeder, der dir „seine“ Wahrheit als alleingültige aufdrängen will,

ist von der Wahrheit des Lebens unsagbar weit entfernt.

Jeder, welcher der Wahrheit eines anderen widerspricht,

zeigt damit nur, dass er seinen eigenen Weg noch sucht.

Jener, der auf seinen Wegen der eigenen Erkenntnisse wandelt,

stärkt den anderen mit Freude darin,

seine eigenen Pfade zu finden und zu begehen.

Jener, der in seiner Wahrheit ruht, zwingt den anderen nicht

seine Erkenntnisse als allgemeingültig anzunehmen,

sondern stärkt und unterstützt die Route des anderen.

Und Jener, der seine eigene Wahrheit lebt,

wird nur milde lächelnd beständig weiterwandern,

wenn ein anderer diese als Irrweg bezeichnen möchte.

© Erika Flickinger

Das Leben …

Sich selbst zu leben, wie man wirklich ist,

bedeutet nicht, dass sich das Leben

dann an uns anpasst, und uns alles zufliegen lässt,

sondern, dass wir das uns geschenkte Potential

erkennen und in vollem Umfang leben lernen,

und somit die Wege finden, die uns in unserer ureigenen

Veranlagung glücklich machen.

Somit passt sich das Leben nicht an uns an,

sondern wir erkennen „unser“ wahres Leben.

Uns selbst zu lieben bedeutet auch nicht,

dass die Liebe anderer dann automatisch zu uns kommt,

sondern schlicht und einfach, dass wir indem wir,

uns selbst nehmen wie wir sind,

nicht mehr angewiesen sind,

von anderen angenommen und geliebt zu werden,

wie diese uns sehen wollen und wie wir nicht sind.

Sondern das Leben offenbart uns dann ehrlich,

wer uns so liebt, wie wir selbst sein wollen,

und nicht den welchen wir vorgeben zu sein.

Das Leben bevorzugt niemanden, hat keine Lieblinge,

es ergänzt uns nur all dies mit seinen Wahrheiten,

was wir ihm von uns und unserem Echt -Sein zeigen.

© Erika Flickinger

Vision

Wenn in deinem Inneren eine Vision auftaucht, ignoriere diese nicht.

Schau was sie dich fühlen lässt, denn über deine Gefühle spricht sie zu dir.

Breitet sich eine Vorfreude oder Glücksgefühl in dir aus, dann halte die Vision, beobachte die Bilder, die in dir aufsteigen, lass alles zu, was kommt, ohne zu bewerten, fühle einfach nur.

Sehr wahrscheinlich kommt gleich dein Kopf dazwischen, mit seinen Standartargumenten, dass Du eine solche Zukunft nicht verdienst, oder zu schwach bist sie umzusetzen, oder ihrer nicht würdig, wie auch immer Du programmiert wurdest, dein Kopf wird dich definitiv warnen wollen.

Ignoriere ihn einfach…lass ihn plappern und motzen, lass ihn warnen und Schauergeschichten erdenken. Schiebe die Bilder, die dein Kopf dir nun sendet auf die Seite, lasse sie unbeachtet, und fühle wieder in „deine“ Vision hinein.

Wenn Du Gutes fühlst, dann halte sie fest, lasse sie dich ausfüllen bis in deinen hintersten Winkel, und nähre sie mit deiner Vorfreude, und mit dem tiefen Vertrauen in die Richtigkeit dessen, was sie dir zeigt, lasse dich in die Bilder fallen, die dir zeigen, was vor dir liegt.

Eine Vision sucht dich nicht umsonst auf, sie erwacht nur dort zu Bildern und Gefühlen, wo der Nährboden für die Zukunft schon vorhanden ist. Dort streut sie ihre Samen aus und wünscht sich von dir, dass Du von nun an, diesen Garten der Zukunft bestellst, hegst und pflegst, indem Du all deine Talente und deine Kraft nutzt um die Samen, welche deine Vision dir geschenkt hat, zu großen und starken Pflanzen gedeihen zu lassen.

Lebe mit kleinen Schritten in die Bilder der Zukunft hinein. Was hast Du zu verlieren? Du kannst nur gewinnen und in deine Visionen hineinwachsen.

© Erika Flickinger