Der Sinn des Lebens

Wieso suchen so viele nach dem Sinn des Lebens?

Sie suchen in der Welt nach dem,

was in ihnen selbst zu finden ist.

Der Sinn jedes einzelnen Lebens,

ist ein Staubkorn im Universum,

eine einzige winzige Blutader

im Kreislauf des Lebens

und doch so unendlich wichtig

wie jedes andere Staubkorn neben ihm.

Denn ein Staubkorn neben dem anderen,

ergibt als Ganzes gesehen,

den Sinn des Lebens an sich.

Eine winzige Blutader neben der anderen,

ergänzt den Kreislauf des Lebens und Liebens.

Es strömt alles durch dich …

die Welt in der Du nach deinem Sinn suchst …

sie fließt schon immer durch dich.

© Erika Flickinger

Erleuchtung

Du musst dich nicht

auf eine höhere Ebene kämpfen

um als Erleuchtet zu gelten.

Das was Du von Herzen tust

und mit Blick auf andere

trägt mehr Bewusstseinsarbeit in sich

als jede Meditation und jeder

daher gesagte Segenswunsch.

Nein, Du musst nicht mühsam

danach suchen,

in eine besondere Stufe aufzusteigen,

Dann wenn Du bist, wie Du bist

und der Welt gibst, was Du geben kannst,

deine Talente anderen zugutekommen lässt,

lebst Du mit stetig wachsendem Bewusstsein.

Wenn Du auch die kleinen Sorgen

um dich herum erkennst,

die anderen nicht groß genug sind,

um vorzuführen wie weit sie schon sind,

dann zeigst Du einen Geist,

der strahlend voller Menschlichkeit agiert.

Da wo Du lindernd anpackst oder Trost gibst,

zeigst Du ein Herz,

dass heller nicht leuchten kann.

Achtsamkeit im Kleinen gelebt,

Zuwendung dem Gegenüber geschenkt,

Taten ohne Rückerwartungen,

sich erfreuen an stillen doch dankbaren Blicken,

ist gelebte Erleuchtung und Achtsamkeit.

Sag, wieso suchst Du noch mehr Aufstieg?

Deine bescheidenen, im Stillen geschenkten Gaben,

leuchten heller als jede zur Schau getragene Tat.

Wer im Kleinen achtsam ist und beisteht,

ist höher als jede Entwicklungs-Stufe ihn erheben könnte.

© Erika Flickinger

Licht der Liebe

Sei die Sonne in den Universen anderer,

strahle mit Ihnen,

aber strahle nicht um die Wette.

Scheine für sie,

wenn sie es einmal nicht können,

aber ersticke nicht ihr Licht mit dem deinen.

Leuchte im Gleichklang,

aber nimm ihnen ihr Leuchten nicht.

Stärke es mit dem deinen

und lass dich vom Leuchten anderer erfüllen.

Nur so entsteht ein harmonisches Licht der Liebe.

© Erika Flickinger

An sich selbst arbeiten . . .

Ich mag es kaum mehr hören, diesen Satz „Aber ich habe doch so sehr an mir gearbeitet.“

Ich finde, dies ist in den letzten paar Jahren ein verheerender Trend, der zu nichts führt, außer dazu, dass man sich konstant unter Stress setzt, weil man immer und in wirklich jeder Situation schaut, was diese einem gerade sagen will und was man hier zu lernen hat. Das erzeugt dauerhaften Druck und hält einem von den wirklichen Lebensaufgaben ab.

Diese seltsame esoterische (nein ich sehe dies nicht als spirituell an) Strömung erzeugt Menschen, die krank, misstrauisch, stressüberladen, unglücklich und ohne Freude werden, weil sie nämlich nie einen Erfolg erkennen werden, weil diese Art an sich zu arbeiten, auf Dauer gesehen, sie immer weiter von sich selbst wegführt.

Und weil man die Forderungen, die da mitunter gestellt werden, niemals erreichen kann, da sie gegen die eigene Natur gehen und dadurch nur Frust erzeugen wird.

All diese Menschen, die glauben permanent an sich, ihrer Entwicklung und Ihrem Wachstum arbeiten zu müssen, bleiben meist einfach auf der Stelle stehen.

Und weißt Du wieso? Weil diese Menschen vergessen, einfach sich selbst zu leben, nur sich selbst zu fühlen, weil alles hinterfragt und bis ins Kleinste zerlegt wird, sogar die eigenen Gefühle werden auseinandergenommen, bis die Seele keine mehr ausdrücken mag, da diese sich von ihrem Menschen nicht mehr ernstgenommen und verstanden fühlt.

Denke einmal darüber nach.

Spiritualität, so wie sie in einem jeden von uns lebt, leuchtet aus sich heraus und zeigt der Welt dein ureigenes Licht. Weiterlesen

Sinnsuche

Eine wertvolle Erkenntnis des Lebens ist,

dass man keinen Sinn des Lebens suchen muss …

der Sinn des Lebens ist, sein Leben zu leben

und nicht mit der Suche danach zu vergeuden.

Tagtäglich liegt vor Dir,

was dein Leben ausmacht, es bereichert

und von Dir gelebt werden will.

Doch verläuft man sich so gerne

in einer Landschaft, die für andere bunt

und doch für dich so unsagbar leer und ausgebrannt ist.

Vor lauter Suche nach dem was dir bestimmt ist,

übersiehst Du das Offensichtliche.

Den bunten Garten voller blühender Hinweise,

auf dies, was für Dich bestimmt ist,

er fordert dich auf, dich ihm zu widmen und,

die zarten Pflänzchen deiner Selbst

mit sanfter Hand zu hegen und zu pflegen,

damit sie in deinen Farben erblühen.

Die Dinge, die dein eigenes Leben bereichern,

sie liegen direkt in Dir verborgen

und flüstern Dir beständig zu.

„Es braucht keine Sinnsuche,

denn der Sinn deines Lebens bist DU!“

© Erika Flickinger

Respekt und Achtsamkeit

Dieser Text ist nicht gedacht, für Frauen, die Gruppen, Vereinigungen, Coven oder Ähnlichem angehören, in denen man sich mit solchen Bezeichnungen anspricht.

Er ist auch nicht für Frauen gedacht, die sich Schwestern im Geiste gewählt haben

Dieser Text ist geschrieben für Frauen, die hinschauen, hinhören und auch bereit sind hinter eine leuchtende Fassade schauen.

Dieser Text erhebt nur den Anspruch zum Nachdenken anzuregen 😉

 

Respekt und Achtsamkeit vor dem Namen anderer

Weißt Du, was Sie abtörnt?

Wenn Frauen andere Frauen als Süße bezeichnen!

Sie möchte nicht in eine Schublade gesteckt werden.

Sie ist nicht immer süß, denn Sie lebt,

wie es Ihr der Moment vorgibt.

Sie unterdrückt keine Emotionen,

weil es dies ist, was Sie dir vorlebt,

zu dem, was in Ihrem Inneren lebt, zu stehen,

es hinauszutragen, bevor Sie daran erstickt.

Nein, Sie ist nicht immer süß!

Weißt Du, was Sie nicht mehr hören kann?

Wenn andere Frauen Sie Liebes nennen!

Sie ist nicht jedermanns Liebling …

dieses Wort bleibt Menschen vorbehalten,

die Sie liebt und welche Sie lieben.

Sie entscheiden wessen „Liebes“ Sie sein will.

Wahrlich ist Sie nicht immer lieb …

Sie lebt jegliche Emotion in sich, lässt diese nach außen,

und wandelt diese in Energie und Liebe um.

Sie Liebes zu nennen gibt den Anschein,

dass Sie immer brav, duldsam und bescheiden ist.

Es ist dies, was solche Frauen von Ihr erwarten,

lieb und duldsam, still und treu, deren Ideologien zu folgen.

Sie Liebes zu nennen, setzt die Erwartung auch ja lieb zu sein.

Sie erkennt, dass solche Bezeichnungen nicht lieb gemeint sind,

denn diese setzen ein Verhalten voraus,

dass Sie nicht immer bereit ist, zu geben.

Sie ist nicht everybodys Darling!

Sie ist ein eigenständig denkende und fühlende Frau,

in deren Leben Achtsamkeit, Respekt und Loyalität

Zauberworte des Miteinanders sind.

Weißt Du, was Sie ebenso wenig mag?

Wenn Frauen andere Frauen als Schwester bezeichnen!

Sie ist die Schwester Ihrer Geschwister …

Sie ist die Schwester, der Ihr im Geiste verwanden Menschen.

Sie will nicht die Schwester jeder Frau sein.

Auch will Sie keinem Familienverband angehören,

indem nur Schwestern willkommen geheißen werden

und Brüder verpönt und ausgeschlossen sind.

Sie möchte nicht das Ungleichgewicht

einer übermäßigen femininen Energie leben,

dann zu jedem Leben gehört zum Ausgleich auch

die wundervolle maskuline Kraft, um lebenswert zu sein.

Sie nennt Frauen nicht leichtsinnig und unpersönlich Schwester,

sondern liebt den persönlichen Klang, der in jedem Namen schwingt.

Zu Frauen, die mit solch persönlichen Bezeichnung

für andere Frauen um sich werfen, geht Sie geflissentlich auf Abstand …

denn es zeigt, dass diese Frauen vielleicht, das Frau-Sein Zelebrieren,

aber die tiefsten Werte des Lebens ignorieren.

Indem dich solche Frauen, als Liebes, Schwester oder gar Süße bezeichnen,

zeigen Sie, wie wenig Achtsamkeit doch in Ihnen für dich lebt.

Es zeigt, dass gerade hier, das Frau-Sein.

in einen einzigen großen Topf geworfen wird.

Wer Werte übermitteln will,

die mit Spiritualität Hand in Hand gehen sollen,

fängt damit an, Respekt und Achtung vor dem Gegenüber

selbstverständlich in der Gemeinschaft zu leben.

Frauen … nennt andere Frauen beim Namen

und verwandelt sie nicht in dies, was ihr in ihnen sehen wollt.

Nennt eine Frau nicht Schwester,

wenn ihr, nicht deren Recht auf Individualität zu leben vermögt.

Frauen … achtet die Namen, die man anderen Frauen gab,

denn diese Namen bedeuten ein ganzes Dasein.

Ein Leben voller Liebe, Leid, Freude und Schmerz.

Hinter jedem Namen atmet und fühlt ein Mensch,

lebt eine unvergleichliche einzigartige Geschichte.

Indem Ihr andere Frauen ungefragt, Süße, Liebes oder Schwester nennt,

verleugnet ihr deren Geschichte und all deren bisher gelebte Liebe und Schmerz.

Ihr verleugnet damit unbewusst all dies, was ihr diesen Frauen predigt.

Achtung … Respekt … Liebe … Aufmerksamkeit

Ihr süßen Licht und Liebe-Anhängerinnen

nehmt bitte anderen nicht das Licht der Persönlichkeit.

Ihr Göttinnen liebende Schwestern,

nennt beständig eure Götter beim Namen

und verweigert dem göttlichen Wesen Frau den selbigen.

Ihr sortiert damit Frauen ungefragt in Gruppen ein,

ohne diese vorher zu fragen, ob Sie überhaupt dazugehören wollen.

Es erhebt euch mit eurem, oft selbst gegebenen Namen, auf einen Sockel,

und stellt alle anderen Frauen, durch solche Bezeichnungen unter euch.

© Erika Flickinger

Aufgefangen

Verloren fühlt sich,

wer festhält, wo Änderung sein muss.

Wer vertraut

und dem Neuen eine Chance gibt,

wird erkennen,

dass sein Leben ihn niemals alleine lässt.

Einsam bist Du dort,

wo Du klammerst

an dem, dass doch gehen will.

Da wo der Wandel dich bereichern darf,

wirst Du in den Armen des Lebens aufgefangen …

© Erika Flickinger

 

Wahrheiten des Seins

Wer hören kann …

wer wirklich hinhören kann …

mit allen Sinnen …

mit Bedacht und Achtsamkeit …

wortlos doch voller Hinwendung

zu dem was seinen Weg kreuzt …

der wird fühlen,

wie die wesentlichsten Antworten des Lebens

zu ihm finden und diese,

ohne das er fragen müsste,

einfach in ihn hineinwachsen.

Denn den wahrlich Hörenden …

finden die Weisheiten des Lebens

inmitten seines stillen Wahrnehmens

und geben ihm Antworten

welche jene vergeblich suchen,

die inmitten des eigenen Lärmens

taub wurden für die

wichtigsten Wahrheiten des Seins.

© Erika Flickinger

Neue Serie … dein Weg zu deiner eigenen Spiritualität

Heute hatte ich eine sogenannte Eingebung. Meist setze ich solche Dinge dann auch umgehend um, oder plane zumindest deren Umsetzung.

All dem Voraus ging ein Chat mit einer Freundin aus Österreich.

Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich höre, lese oder sehe, was Menschen alles unternehmen, um „Erleuchtung“ zu finden, um zur „Meisterschaft“ geführt zu werden, schlicht um dazuzugehören zu einem Kreis spiritueller Menschen, zu einem besonderen Kreis. Denn wer spirituell ist, ist auch Up to date, der ist IN, der gehört zu dem erlauchten Kreis dazu.

Aber wozu all dies?

Es wird manchmal regelrecht danach gejagt, die verschiedensten Auszeichnungen, Zertifikate, Seminarbesuche und dergleichen mehr vorzuweisen.

Aber wozu all dies?

Man möchte die Eiweihung in dies, die Einweisung in das, und die Ernennung zu jenem haben und als Papier an die Wand hängen können, zum Beweis, dass man dazugehört, zur auserwählten Spezies der „Erleuchteten“ der „Wissenden“ eben jenen, die spirituell vieles besser wissen, machen und können. Und dieses erkaufte Wissen, von dem keiner wirklich weiß, woher es eigentlich kommt, und ob es stimmt, gibt man dann weiter um selbst zu verdienen und nennt sich dann „spirituell“

Denken die meisten zumindest.

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Heiligtum der Seele

Jede Träne ist ein Heiligtum deiner Seele

eine jede von ihnen spricht lauter

in der Stille deiner Sprachlosigkeit,

als Worte es je in Klänge packen könnten.

Eine jede von ihnen ist heilig,

denn sie lässt dein Innerstes

lautlos sprechend in die Welt fließen,

sie tränkt den ausgetrockneten Boden

deines Fühlens mit neuer Lebenskraft,

weicht auf was ausgedörrt und starr,

deinen Blick auf die Zukunft vernebelt.

Eine jede von ihnen wäscht dein Sehen rein,

und lässt dich wieder die kleinen Zeichen erkennen,

die um dich herum neues Glück aufzeigen.

© Erika Flickinger