Nichts ist mir verloren …
 
es bleibt stets etwas
 
in meinem Fühlen zurück.
 
Und so wie ich ein Teil
 
von jedem geliebten
 
Ort …
 
Menschen
 
Moment …
 
jeder Freude
 
und jeder Träne
 
unendlich in mir trage,
 
so bleibt überall
 
auf stille Weise
 
doch für immer
 
ein Schimmer von mir zurück.
 
Jedes Gefühl
 
formt mich …
 
wandelt andere …
 
vereint trotz Abschied …
 
knüpft ein ewiges Band.
 
Nichts ist verloren
 
vieles erscheint
 
in einem neuen Licht,
 
veränderte nur seine Form.
 
Nichts ging für immer …
 
stets blieb Wertvolles zurück …
 
es lehrte mich etwas …
 
füllte eine Lücke …
 
erweckte neues Fühlen …
 
schenkte neue Blickwinkel …
 
viel Wachstum und Kraft …
 
lehrte, was wichtig im Leben ist …
 
erfüllte mich mit Liebe.
 
Es blieben immer Farben
 
der Erinnerung bei mir.
 
Nichts geht auf immer,
 
von allem blieb beständig
 
eine eigene Geschichte zurück.
 
Aus dem was zerbrach und was ging,
 
konnte die auferstehen,
 
welche ich tief in der Seele bin.

© Erika Flickinger

Unendlichkeit

Ich lege

meine Sehnsucht

über deine Wunden

decke deinen Schmerz

sachte mit

meinen Träumen zu …

Spürst du

die Leichtigkeit der Liebe?

Ich umarme

dein Hoffen nach Liebe

mit meinen Gefühlen

und Weine deine Tränen

wenn das Sehnen dich erdrückt …

fühlst Du die Unendlichkeit?

Ich hülle meine Narben

über deine Wunden

streichle mein Fühlen

über deinen Schmerz …

fühlst Du wie die Liebe

alles heilend ineinanderfügt?

© Erika Flickinger

Meer der Emotionen

Es kommt nicht darauf an,

wie jemand zu dir spricht,

dich anfasst oder anschaut,

um die Liebe zu erwecken.

All dies ist so bedeutungslos.

Die Liebe wird da geboren

wo er dich berührt,

ohne da zu sein,

wo er deine Seele

durch all deine Mauern fühlt,

da wo er in deinen Gefühlen klingt,

die Du so lange verloren glaubtest.

Nicht Äußerlichkeiten sind es

welche die Zuneigung erwecken.

Es ist das Leuchten

und glitzern der Seelen

in dem Herzen sich erkennen.

Es ist das Meer der Emotionen,

in dessen Wogen

eine neue Liebe

zu atmen beginnt.

Es ist das Unsichtbare

doch so lebendig Fühlbare

in dessen Licht die Liebe erwacht.

© Erika Flickinger

Geht es hier um die männlichen und weiblichen Anteile?

Geht es hier um die männlichen und weiblichen Anteile?

In jeder Beziehung, in der zwei Menschen aufeinandertreffen, spielen die männlichen und weiblichen unbewussten Anteile eine Rolle.

Dies ist nicht nur Seelenpartnern vorbehalten.

Ich würde sagen, dies Verteilung dieser Anteile spielt hier eine untergeordnete Rolle, denn der eine ergänzt im Grunde ja, was dem anderen fehlt.

Ihr trefft zusammen, wenn jeder von euch seine Wunden erkannt und geheilt oder zu heilen begonnen hat.

So ist es auch mit den weiblichen und männlichen Anteilen in jeden von euch.

Es braucht hier keinen Ausgleich, keine Suche mehr.

Dualseelen ergänzen sich, werden zusammen komplett. Der eine trägt in sich, was dem anderen fehlt.

Von daher kann man sagen, Nein, es geht nicht darum wer mehr oder weniger dieser Anteile in sich trägt.

© Erika Flickinger

(Aus „Mysterium Dualseelen und karmische Liebe – 50 Fragen und Antworten“)

 

Erinnerungen

Es sind nicht nur die Augen,
 
die in der Seele
 
das Feuerwerk
 
einer uralten Liebe entzünden.
 
Es sind auch zwei Hände,
 
die sich nahtlos perfekt
 
ineinander schmiegen,
 
als tragen sie
 
die Erinnerungen
 
sanfter Berührungen
 
von Jahrtausenden in sich.
 
© Erika Flickinger
::Der Moment, wenn sich unsere Finger "ZUFÄLLIG" STREIFEN und wir einen Hitzschlag von Herz bis Fuß bekommen::

Glitzernde Magie

Sie sind wie zwei Sterne

Lichtjahre voneinander entfernt

die sich gegenseitig leuchten

und ist jeder im eigenen Orbit.

Zwei Planeten, am dunklen Sternenzelt

aus der Ferne täuschend nahe beieinander,

und doch unendlich weit entfernt.

Zwei leuchtende Seelen im Äther,

die einander seit Äonen umkreisen,

doch nicht zueinanderfinden.

Zwei, die sich so verloren

ihre Liebe reflektieren,

Gedichte von Liebe …

Sehnsucht und Gefühlen

Ins Universum schreiben.

Zwischen beiden

funkelt die Einsamkeit

in die Unendlichkeit hinein …

perlen Tränen in die Ewigkeit,

die dort ihre endlosen Bahnen ziehen.

Wie zwei Heimatlose des Universums …

doch untrennbar

ins Himmelsbild eingebunden.

Zwei einsame Gestirne

die einander lieben und leuchten …

Vor Urzeiten geboren …

um mit der glitzernden Magie

einsam geweinter Tränen,

liebende Menschen zu verzaubern.

© Erika Flickinger

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