Seelenliebe . . .

Egal

wo Du bist …

wer Du bist …

wie Du bist …

ich suche dich nicht

denn … ich trage dich in mir.

Seelenliebe

will nichts …

fordert nichts …

drängt zu nichts …

sie ist einfach …

wir tragen uns …

einer den anderen in sich.

Seelenliebe kennt keine Zeit …

Sie ist einfach …

fühlend … liebend … wissend

der andere ist da draußen …

und doch bei mir … in mir … neben mir.

Seelenliebe wird getragen von der Gewissheit …

dass alles richtig ist, wie es gerade ist …

sie trägt das Vertrauen in sich …

dass zusammen findet, was zusammen gehört …

Egal …

wo der andere ist ….

wer er ist …

wie er ist …

Seelenliebe sucht nicht …

denn sie atmet und liebt … in beider Seele!

© Erika Flickinger

Die Essenz . . .

Wonach ich mich sehne, ist die Liebe, derer man nur gewahr wird,

wo der andere einem bis auf den Urgrund

des eigenen Seins erreichen kann.

Es ist die Liebe, die auffängt, begleitet,

sich gegenseitig an der Hand nimmt, um gemeinsam zu erkunden,

wo man sich selbst ist und wo man sich gleicht,

wo man zusammenwächst und wo man schon immer Eins ist,

wo man erfüllt, ist von all dem, was dem anderen fehlt,

wo jedoch geben und nehmen, ein Ausgleich der Energien,

in jedem Atemzug voller Liebe geschieht.

Wo wir uns vorbehaltlos hineinl(i)eben in Vergebung und Balance.

Da wo wir Verzeihen und Dankbarkeit,

Gleichsein und Ergänzen harmonisch vereinen,

den anderen nicht als selbstverständlich erleben,

weil nur die Liebe beratend und wortführend zur Seite steht.

Da wo nichts gefordert und gewollt wird,

wo kein Verändern vorausgesetzt und gelebt werden muss,

wo einfaches Ich-Sein all dies erfüllt, was unser Herz begehrt,

da ist der Boden für die wahre Liebe bereitet.

Wahre, echte tiefgefühlte Liebe zeigt mir auf,

dass nichts gefordert …

erwartet …

für selbstverständlich gefühlt werden kann …

wie wundervoll die Erkenntnis unsere Seele erfüllt,

dafür zu Lieben und geliebt zu werden,

wie Ich bin … wie Du bist … einander zu genügen.

Wonach ich mich sehne, ist die Liebe,

die Tiefgang und Höhenflüge übersteht,

die gegenseitig aufbaut und fördert,

die nicht beständig fragt,

wo die Liebe des anderen endet … wo die eigene beginnt,

da bis in jede Faser die Gewissheit lebt,

angenommen …

respektiert …

geachtet …

geschützt …

geliebt zu sein.

Diese eine Liebe, die sich ohne Forderungen gefunden …

sich bin in den hintersten Winkel, des eigenen Seins erkannt hat.

Dieses Fühlen, welches umhüllt und wärmt,

während jeder bleibt, wie er war … ist … sein wird.

Die Liebe, die alles Essentielle in uns beiden erweckt,

derweil man zusammenwächst, ohne sich von sich selbst zu entfernen,

die Liebe, die, während sie zwei Menschen vereint,

sowohl in die eigenen Tiefen als auch zu sich selbst führt …

um ein ICH und ein DU erst zu wahren Liebenden zu erwecken.

Die Liebe, an die ich erahne, ist gemeinsames Fühlen …

ist Weg … Ziel … Ankommen … Zuhause sein …

die Essenz zweier Leben in einem vereint.

© Erika Flickinger

Nein . . . Toxische Beziehungen sind keine Seelenliebe.

Vorab, ich teile hier meine Erkenntnisse mit, die ich seit vielen Jahren erfahren und erkennen durfte.

Diese Meinung muss nicht deinen Überzeugungen entsprechen.

Nein . . . DU musst nicht erst in dir selbst aufräumen, an DIR selbst arbeiten, um dir eine Seelenliebe zu „erarbeiten“.

So lange ihr diesem Denken anhängt, wird sich keine tiefgehende Liebe in eurem Leben zeigen können. Nicht weil das Leben so ist, oder das Leben euch etwas beweisen will.
Euer Leben hat es nicht nötig, euch etwas zu beweisen, sondern ihr seid hier, um das Leben zu erkennen und anzunehmen, welches auf euch wartet.
Euer Leben muss sich euch nichts beweisen. Deshalb seit ihr nicht hier, in einer ungesunden Situation.

Sondern, weil Ihr selbst es nicht zulassen könnt, dass da jemand wäre, der euch wirklich liebt und achtet.

Was heute in der New Age Bewegung als Seelenpartner angepriesen und als erstrebenswert probagiert wird, ist sicherlich keine Seelenliebe.

Es ist selbstzugefügter Schmerz und Leid, nicht beachtet- ja oftmals sogar abgewiesen zu werden und trotzdem in der Situation zu bleiben.

Es ist Selbsterniedrigung, einem Menschen anzuhängen, auf ihn zu warten, ja ihm unter Umständen auch nachzulaufen, der nichts von einem will.

Es ist Selbstdemütigung, an sich selbst zu arbeiten, sich zu verformen und Zeit, seelische Gesundheit und Geld zu investieren, in etwas, dass am Ende nur die Erkenntnis bringt, das man einem Phantom nachgehängt ist.

Seelenliebe ist eigentlich etwas sehr Schönes, Leichtes, Leuchtendes und kommt einfach in dein Leben, ohne erkämpft, erobert oder überzeugt zu werden, und schon gar nicht muss man sich selbst dafür auf den Kopf stellen, in sich selbst dass Unterste zuoberst kehren, um jemandem zu gefallen, dem man ansonsten nicht auffallen würde, und nach all den Aktionen wahrscheinlich auch nicht tun wird.

 

HIER WEITERLESEN

Gleichklang

SEELENLIEBE IST . . .

im Zusammensein . . .

sich gemeinsam erweitern . . .

nicht einer für den anderen Weniger werden.

Niemals einer allein . . .

sich verändern . . .

heilen . . .

entwickeln . . .

Sondern . . . im Gleichklang wachsen . . .

voneinander lernen . . .

vereint zu erfahren . . .

wie schön es ist . . .

nicht allein EINSAM . . .

sondern glücklich GEMEINSAM. . .

der gelebten Liebe entgegenzuwachsen!

© Erika Flickinger