Jede Liebe hat ihr Recht auf gel(i)ebt werden

Was mir besonders am Herzen liegt, ist, dass im Grunde jede Liebe ihre Berechtigung hat gelebt zu werden.

Keine Liebe ist weniger wert, nur weil es sich nicht um eine Dualseele handelt.

Meist sind diese Beziehungen sehr wertvoll, lehrreich und oft auch von sehr tiefer Liebe getragen.

Es entzieht sich meinem Verständnis, wieso, wenn man denn liebt, es so wichtig ist, ob es eine Dualseele ist, eine Zwillingsseele oder ein karmischer Partner.

Es ist ein Mensch, mit einer Seele, ebenso wie Du.

Es ist eine Seele, die Liebe und Leid empfinden kann und vor allen Dingen, eine Seele, die dich vielleicht sehr aufrichtig liebt, genauso wie Du gerade bist, ohne dass Du einen Eiertanz vollführen und dich bis ins hinterste Winkelchen verändern musst.

Jede Liebe, die die Chance bietet, Gefühle zu leben, 

sollte auch diese Chance bekommen, gelebt zu werden.

Egal welches Etikett man ihr aufklebt, egal, welchen Namen sie trägt.

Es ist gelebte Liebe und nur darauf kommt es an.

Manchmal hast Du mit einem Partner noch bestimmte Lektionen zu lernen oder Missionen zu erfüllen, oder gar etwas aus einer früheren Inkarnation auszugleichen. Du wirst dich auf die eine oder andere Weise zu diesem Menschen hingezogen fühlen und/oder er sich zu dir.

Da es meistens Gefühle der Liebe sind, die uns auf andere Menschen aufmerksam machen, begegnen wir unseren größten Lehrmeister zumeist über die Gefühle und die Liebe.

Wie solch eine Liebe verläuft, entscheiden doch Beide, die Umstände, sowie die jeweiligen Gefühle.

Ich finde, auch wenn das Etikett Dualseele fehlt, kann trotzdem oder gerade darum, eine Beziehung gelebt werden, die viel Wachstumspotential und Gefühle schenkt.

Wozu die Beziehung gut war und ob und wie lange sie hält, wissen wir doch immer erst hinterher wirklich.

Deshalb lasst die Liebe zu, egal in welcher Form und in welchem Menschen sich diese zeigt und lebt sie sofern möglich bis zum Anschlag aus.

Liebe ist leben und wir sind hier, um zu l(i)eben.

© Erika Flickinger

 

 

Uranus im Quadrat oder in Opposition zur Venus des anderen

Uranus im Quadrat oder in Opposition zur Venus des anderen

Ein Aspekt, der eigentlich für die Venus gefährlich werden kann, da sie bei Uranus versucht sein könnte, ihn als ihre Dualseele zu „erkennen“, den Uranus nun in die Schublade des „Loslassers“ und sich in die der „Gefühlsklärenden“ zu sortieren, um nicht wahrhaben zu wollen, dass sie nicht ihrer Dualseele gegenübersteht. Dabei überdeckt die Venus mit diesen beiden Begriffen eigentlich nur ihr Unvermögen, dem Uranus einen gewissen Freiraum zuzugestehen, damit er freiwillig in dieser Beziehung leben möchte. Oder aber, dass Venus nicht erkennen will, dass Uranus nicht die Dualseele ist und andere Wege als sie zu gehen hat.

Innerhalb dieser Liebe wird der rastlose und unternehmungsfreudige Uranus nicht wirklich auf seine Kosten kommen, außer er könnte die Venus mit seinem Drang, das Leben wild, unberechenbar und neugierig zu leben, anstecken.

Allerdings wird es meist so sein, dass Uranus sich in dem Sicherheitsbedürfnis der Venus eingesperrt fühlen wird. Venus möchte ständig die Zweisamkeit leben, doch Uranus braucht seinen sozialen und gefühlsmäßigen Freiraum wie die Luft zum Atmen, und wird sich auf Dauer wie ein Gefangener der Venus fühlen.

HIER WEITERLESEN:

Du musst gar nichts an Dir ändern um von deiner Dualseele geliebt zu werden . . .

Ich schreibe viel über Dualseelen.

Auch aus dem Grund, um über manches aufzuklären.

Vieles aber schreibe ich, weil es mir ein Herzensanliegen ist, da ich sehe, welche Richtung die Beeinflussbarkeit und das Denken der Menschen nimmt, wenn es um Liebe geht.

Nicht jeder Hype, der umgeht, ist dafür da, dich in deiner Liebe zu festigen. Darüber nachzudenken könnte sich lohnen.

Manch einer will dir im Grunde, wieso auch immer, sehr subtil klarmachen, dass Du erst viel, sehr lange und ausgiebig an Dir arbeiten musst, um die Liebe, die Du suchst, überhaupt zu verdienen. Man will dir also sagen „So wie Du jetzt bist, bist Du nicht gut genug um geliebt zu werden Du musst noch dieses und Jenes an dir verändern, dann vielleicht kann dich der andere lieben!“

Das ist in meinen Augen einfach schrecklich und so falsch.

Denn jeder ist genauso wie er ist, für den Menschen,

für den er letztendlich bestimmt ist, einfach perfekt.

Es hat einen Sinn, wieso Du bist wie Du bist, wieso wir alle sind, wie wir sind.

Du bist geradeso, wie Du jetzt im Moment bist, vollkommen für dein Leben.

Wieso lassen sich dann so viele einreden, sie haben die Liebe nicht verdient, bevor sie nicht vollendet sind im Sinne dessen, der ihnen etwas anderes nahebringen mag?

Gewiss werden nicht solche Worte benutzt wie „Verdienen“, aber „das innere Kind“ oder „der Loslasser“…oder „Herzmensch Visa Kopfmensch“ oder so ein schönes Wort wie „der Gefühlsflüchter“ jedoch auch der „Dualseelenweg“ der Dualseelenprozess.“ Weiterlesen

Sie urteilt nicht

Sie urteilt nicht

Die erwachte Frau schreckt vor jenen zurück,

die für jeden und auf alles eine Antwort finden,

besonders aber vor denen die „Fehlerlos“ sein wollen.

Menschen, die beständig bedacht sind,

ihre Einzigartigkeit unter Beweis zu stellen,

und zu betonen, wie einfühlsam Sie doch seien,

wie genügsam und wenig selbstsüchtig sie leben,

sind ihr suspekt und Sie fühlt den Hilferuf,

hinter solchen Darstellungen der eigenen Person,

Tief in ihr erwacht ein gesundes Misstrauen,

wenn jemand niemals eigene Fehler eingesteht.

Und doch urteilt Sie nicht darüber,

denn andere, die noch auf ihrem Weg sind,

zu verurteilen ist der erste Schritt auf den Weg,

all dessen, was Sie niemals leben will.

© Erika Flickinger

(Aus „Die Magie der erwachten Frau“)

Dualseelen

Einer meiner etwas älteren Texte, den ich gernemal wiedern och oben holen möchte:

Vom Anbeginn aller Zeiten. Der Weg von Dualseelen

Zum Anbeginn aller Zeiten, hat sich die Seele von Dualseelen entschlossen, sich zu teilen und so einen Lernweg zu beschreiten, der die Seele reifen lässt, wachsen lässt, sie vorbereitet auf die Zeit da diese zwei Teile sich wieder vereinen würden.

Die Seele hat sich vorgenommen, viele verschiedene Lernerfahrungen zu sammeln und in sich zu integrieren, um zu dem zu werden, was ihre ursprüngliche Bestimmung ist.

Man sollte es sich vorstellen wie eine Ausbildung zu einem bestimmten Beruf, auch hier muss man viele verschiedene Dinge begreifen, um dann zum Meister werden zu können.

Für eine Seele bedeutet dies Jahrhunderte/Jahrtausende von unterschiedlichen Lehren, hin auf dem Weg zur Meisterschaft.

Auf beider Weg warteten fast immer die gleichen Lernerfahrungen, aber die Aufgaben waren unterschiedlich, auch zu verschiedenen Zeiten, mal gemeinsam, mal getrennt, mal war nur einer inkarniert, mal beide ohne sich zu treffen, und dann gab es auch Leben mit gemeinsamer Lernerfahrung.

Es sollte so sein, dass die zweigeteilte Seele, eine Lernaufgabe von verschiedenen Seiten wahrnehmen konnte, und zu unterschiedlichen Zeiten, um all die Erfahrungen von weiblicher wie auch von männlicher Fühl und Sichtweise, besser integrieren zu können.

Da aber beide Eins sind, und jeder Seelenanteil die Erfahrungen des anderen zeitgleich, wenn auch unbewusst, mitfühlt, kann die Seele ein und dieselbe Gefühlslage aus unterschiedlichen Perspektiven „erleben“.

Zu der Zeit, da beide Seelenanteile ihre Lernwege beginnen konnten/wollten, ließen sie sich auf das absolute Abenteuer ihrer Existenz ein. Ein Jahrhunderte langer Weg begann, mit vielen Höhen und Tiefen.

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Mein Stamm . . .

Sie fragt sich,

wieso so viele nach ihrem Stamm suchen,

ein besonderer Stamm soll es wohl sein!

Wieso wollen sich so viele zugehörig fühlen,

zu etwas oder jemandem,

dass in Gruppen teilt, was sich vereinen sollte.

Und wieso suchen gerade jene,

die immer propagieren,

dass alles was Seele hat EINS

und alles miteinander verbunden ist,

einen eigenen besonderen Stamm?

Wozu solch einen Widerspruch leben

und dadurch nie da anzukommen

wohin man wirklich gehört …

an den Ort, dem alles Sein entspringt …

in der Heimat, die nicht aufteilt,

keinen Stamm (Baum) fordert,

da jegliche Wurzel in ihr mündet.

Und dann fragt Sie sich,

wieso so viele suchen und kaum einer erkennt,

dass kein Stamm und sei er noch so besonders

die Erkenntnis ersetzen kann,

dass die Quelle von der wir „stammen“

uns alle mit dem Gleichen Licht beschenkt.

Und ihr wird bewusst,

dass nur jene den „einen Stamm“ erkennen,

die neben ihrer eigenen Einzigartigkeit

auch jede andere Seele,

in deren Farben leuchten lässt,

ohne selbst, heller strahlen zu wollen.

Jene, die spüren, dass alle gleich sind,

ohne in Stämme zu sortieren sind es

die ihn deutlich vor sich sehen …

diesen einzigartigen bunten,

lebensfrohen, Klangvollen,

unbeschreiblich liebevollen Stamm,

dem alle angehörig sind.

Er nennt sich MENSCHEN!

© Erika Flickinger

Mein Stamm: dualseelen.org

Das Leben umarmen

Weißt Du,

alles was Sie lebt, hat eine tiefere Bedeutung,

alles was Sie tut, zeigt anderen auf,

worauf es im Leben ankommt

und zeichnet Visionen für einen jeden,

der nach neuen Pfaden sucht.

Sie zwingt niemandem auf, zu leben wie Sie es tut,

Sie erklärt keinem die Welt,

weil Sie weiß,

wir alle leben innerhalb dieser großen Gemeinschaft,

jeder auch ein stückweit in einer eigenen kleinen Welt.

Ja, Sie hat in diesem Leben viel

gelitten … erfahren … angenommen … abgewiesen …

Geliebt … gestrahlt … geweint … und wieder geliebt.

Ja, Sie hat so vieles erlebt, doch demütig getragen,

worüber ein anderer zerbrochen wäre …

und doch steht und geht Sie weiterhin

auf Ihrem ureigenen Weg der Liebe und des Lebens.

Ja, Sie weiß, Sie ist auch hier um

mehr tragen zu können als manch anderer.

Sie weiß aber auch, dass dies Ihre Mission ist,

und dass jeder andere seinen eigenen Lasten trägt,

durch deren Gewicht er so vieles fühlen lernt,

was seine Seele noch nicht kennt.

Sie ist nicht so überheblich, zu glauben,

Sie können mehr tragen als andere,

denn Ihr ist bewusst, dass manch eine Last,

über die ein anderer lachen würde,

Sie leicht in die Knie zwingen kann.

Sie ist nicht so voreingenommen, zu denken,

nur Sie kenne die Wahrheit für alles und jeden,

denn in Ihr lebt die tief verwurzelte Weisheit,

dass ein jeder seine eigene Wahrheit

finden und bis in den letzten Aspekt hinein leben darf.

Nur so wird unsere Welt in all den Farben

und Nuancen der Liebe gezeichnet,

die das Universum uns zeigen kann.

Weißt Du, Sie ist hier,

um Dir in dieser schnellen Welt

das Glück der liebevoll gewählten Bedächtigkeit vorzuleben,

aber auch, Dir zu zeigen, dass nur Du selbst,

deinen Platz in dieser Welt,

erkennen Annehmen und leben kannst.

Kein Guru, kein noch so begabter Redner, kein Wesen

kann Dir sagen, was deiner Seele zur Vollendung fehlt.

Sie ist hier, Dir zu zeigen,

dass gerade die langsamen Wege,

dein persönliches Ziel am besten kennen.

Sie ist auch hier, um dir mit Ihrem Sein zu zeigen,

dass ein jeder, außerhalb der genormten Welt,

einen wundervollen eigenen Pfad finden und gehen kann.

Manche nennen es Mission und Vorbild sein …

Sie nennt es schlicht und einfach

„Mein eigenes Leben umarmen!“

© Erika Flickinger

Das es Liebe war . . .

Dass es Liebe war, spürst Du,

wenn nach und nach

das Sehnen und Trauern vergeht

und sich plötzlich eine Ruhe in dir einfindet,

die keine Worte mehr hat,

zu beschreiben, was in dir vor sich geht.

Du bist leer … Windstille in der Seele …

ein Vakuum für das es keine irdischen Worte gibt.

Da ist nur ein Nichts an Fühlen … eine Lücke,

die wie Du sicher fühlst, niemand mehr schließen kann.

Da ist kein Suchen mehr …

jedoch auch kein finden wollen …

kein Hoffen diese tiefe Sehnsucht

bei jemandem anderen nochmals zu fühlen …

Weil Du genau weißt,

dass was dieser Mensch dir gab

und durch sein Gehen wieder mit sich nahm,

kann von keiner anderen Seele

jemals wieder so tiefgehend in Dir erweckt werden.

Es ist einfach eine Stille in dir,

die Du mit nichts beschreiben kannst.

Eine Ruhe die einzig nur

durch dieses Nichts mehr in dir fühlen

so unsagbar schmerzhaft in Dir wühlt.

Eine Leere, die mit nichts zu füllen ist,

außer mit der Nähe dieser einen Seele.

Dass Du wirklich liebst,

weißt Du, wenn keine andere Seele,

diesen Raum in dir, der so schwer in Dir ruht,

wieder mit einem Leuchten erfüllen kann.

Du weißt sicher, dass es diese eine Liebe war,

wenn diese Stille in Dir, keinen Frieden schenkt,

sondern mehr schmerzt, als all die Sehnsucht zuvor.

© Erika Flickinger