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Hervorgehoben

Die große Analyse Dualseelenhoroskopvergleich mit einen Umfang von ca. zwischen 30 und 55 Seiten, je nach Anzahl der gemeinsamen Aspekte) und die schriftliche Analyse, »Wie geht es mit uns beiden weiter«, biete ich Dir in der Kombination für 109  Euro.
Die beiden Analysen ergänzen sich hervorragend.

Das Seelenpartner – Horoskop zeigt die Gründe auf, wieso man sich so zueinander verhält, wie man es gerade tut, es zeigt vergangene Leben, die Schwierigkeiten, die man miteinander hat, aber auch die Wunden, die man sich im Laufe verschiedener Leben zufügte.

Wieso zieht einem der andere so an und weshalb leidet man usw. usw.

Warum macht einer immer Rückzieher, oder wieso klammert einer so sehr?

Es beleuchtet und ergründet die Gefühle, das ehemals gemeinsam erlebte und die Handlungsweise beider im jetzigen Leben.

Auch gibt es klar Auskunft, ob es sich um eine Dualseele, eine Zwillingsseele oder einen karmischen Partner handelt, ob ein Zusammenkommen geplant ist und welche gemeinsamen Aufgaben man sich vorgenommen hat. Auch das WIESO man zusammentrifft oder weshalb man eine Beziehung eingehen wird, lässt sich oftmals ersehen.

Es gibt einen Einblick in verschiedene gemeinsame Leben, wie man lebte, in welcher Konstellation und besonders wie man zusammenlebte und vieles mehr. Auch zeigt es an, ob und wieso, der eine durch den anderen besonderes Leid erfuhr, sein Leben oder seine Freiheit verlor, oder, was in früheren Zeiten wichtig war, ob man nur zusammen war, um finanziell versorgt zu sein.

Auch erkennt man, wie man in dem Bereich des Glaubens (der vor Jahrhunderten sehr wichtig war) harmonierte oder eben nicht.

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Verweht . . .

Und dann wird er unleserlich,

der Name, der einmal alles bedeutete …

in dem alles schwang und vibrierte …

Vergangenheit … Gegenwart … Zukunft …

er wurde zu einem Mythos …

dein Name, der nur noch flüchtig geahnt …

zwischen meinen Herzschlägen wandert …

er verwischt wie Sand in den Dünen …

wenn der Wind des Vergessens darüber weht.

So wird er endgültig unleserlich …

dein Name … er weht …
 
in die inneren Räume des Vergessens.

© Erika Flickinger

 

Nein, Du musst nicht an dir arbeiten, damit er zu dir findet und bleibt.

Immer wieder begegnet mir in meiner Beratungspraxis der Ausspruch, dass man ja nur genügend an sich selbst arbeiten muss, damit der andere in eine Partnerschaft mit einem selbst geht.

Das ist Unsinn und bringt dich in eine Abhängigkeit, die nicht gut sein kann.

Alleine schon das Ansinnen, an sich selbst zu arbeiten, sich selbst zu verändern, damit man dem anderen genügend gefällt, um in eine Partnerschaft zu finden, hat schlichtweg nichts mit Liebe zu tun. Mit Selbstliebe noch weniger.

Gerade das an sich arbeiten wollen, ist ein Zeichen, dass Du deiner Dualseele nicht begegnet bist.

Es zeigt nur, dass Du etwas willst, was dich nicht will, so wie Du jetzt bist.

Aber Liebe schaut nicht darauf, wie jemand ist, sondern sie liebt einfach nur.

Deine Dualseele, Seelenliebe oder Urquellliebe wird dich genauso lieben, wie Du bist, so und nicht anders.

Dich selbst zu verändern, indem Du an dir selbst arbeitest, während der andere bleibt, wie er ist, zeigt deutlich, dass Du etwas erzwingen möchtest, was vielleicht nicht sein soll.

Allerdings gibt es unzählige Experten, die nach wie vor dafür plädieren, dass nur die Arbeit an dir selbst, deinem inneren Kind, an deiner Identifikation auf was weiß ich nicht alles, an deiner Art zu lieben, an deinem Ego, einfach an allem, was dich ausmacht und so einzigartig macht, dich der Dualseele näher bringen würde.

Nein, tut es wahrscheinlich nicht.

Es wird dich ihm und am allermeisten dir, aber auch den Menschen, die dich wirklich lieben, wie Du bist, entfremden.

Du musst dich nicht ändern, um geliebt zu werden.

Wenn Du glaubst, dich ändern zu müssen, für den Menschen, den Du zu lieben glaubst, dann ist hier keine Liebe, sondern „Habenwollen“, im Spiel.

Und mir persönlich ist aus meiner langjährigen Beratungspraxis kein Paar bekannt, dass auf diese Weise dauerhaft zueinandergefunden hatte. Im Gegenteil, eben durch das Verändern, durch das „Anpassen“ kommen über kurz oder lang, Schwierigkeiten, Streitigkeiten, Enttäuschungen und Trennungen.

Ich habe es schon so oft geschrieben … deine Dualseele wird dich erkennen, lieben und annehmen, genauso wie Du in dem Moment des Kennenlernens bist.

Alles andere wird euch nur entfremden, weil Du dann zu einem Menschen wirst, den er/sie so nicht kennengelernt hat.

Bleibe wie Du bist, der/die Richtige werden dich finden und erkennen und so haben wollen, wie Du wirklich bist.

© Erika Flickinger

Interessanter Kommentar zu meinem letzten Beitrag

Ich möchte einen Nachtrag oder sollte ich eher sagen, eine Bereicherung einfügen zu meinem Beitrag

Du bist noch zu sehr in deinem EGO

 

Ich bekam heute einen Leserkommentar dazu, den ich nicht freigeben müsste, aber, um einmal aufzuzeigen, welcher Art Reaktionen ich auf manche Beiträge bekomme, und wie tief das Niveau mancher Menschen angesiedelt ist, und womit ich mich regelmäßig auseinandersetzen darf, weil ich auf manche Dinge aufmerksam mache, möchte ich eben diesen Kommentar doch auf öffentlich stellen und für jeden Leser sichtbar machen.

Da ich mich hier im Grunde nicht angesprochen fühle, möchte ich diesen Kommentar als kleines Selbstgespräch der/des Kommentatoren/in bezeichnen. 🙂

Entweder fühlt sich hier jemand sehr stark persönlich von mir, in seinem Ego angesprochen, und wollte Dampf ablasen  … oder aber, diese Person, wobei ich unsicher bin, ob diese tatsächlich weiblich ist, wie diese sich ausgibt, hat das Gefühl, dass ich Ihr/Sein Idol angreifen möchte.

Es gibt ja einige in der Dualseelen/Berater/Coaches/Speaker-Szene, die sich gerne auf das Ego berufen.

Wie dem auch sei. Ich bin nicht der Typ Mensch, der sich bedrohen lässt und der sich dann kleinlaut zurückzieht.

Ich würde sagen, ich neige eher zum Gegenteil.

Noch dazu mir in diesem doch recht wirren Kommentar auch deutlich gedroht wird.


Liebe Gabriele Werner … wie Du dich hier im Kommentar nennst. Es ist schon recht offensichtlich, dass sich hier jemand bemüht hat absichtlich sehr fehlerhaft zu schreiben, um die eigene Person zu verschleiern.

Ich Danke dir für deine sehr tiefgründige und äußerst sachliche Kritik und deine originellen Beschimpfungen, welche einen außergewöhnlichen Charakter aufzeigen, sowie die gewisse derbe Aufforderung von dir „meinen Mann“ betreffend.

Hier bist Du besser informiert als ich, denn ich war doch tatsächlich der festen Überzeugung Single zu sein.

Diese Information wirft mich jetzt total aus der Bahn 😉

Auch bedanke ich mich für deine nicht ganz so originelle Drohung, die ich in den nächsten Tagen überprüfen lasse, inwieweit diese strafrechtlich relevant ist 😉

Screenshot ist natürlich schon abgespeichert.

Herzlichst Erika Flickinger

Du bist noch zu sehr in deinem EGO

Ich kann sie nicht mehr lesen/hören … Diese Sätze wie „Du bist noch zu sehr in deinem EGO!“

Besonders gerne werden diese Worte in der Dualseelenszene benutzt … oder sollte ich sagen „ausgenutzt.“

Ja wo sonst sollte ich sein, außer in mir selbst, in meinem EGO, im Zentrum meines Selbst.

Würde ich tun, wie Du es für richtig befindest, so wäre ich in deinem Ego und würde dir dabei helfen, dein EGO immer weiter aufzublähen.

Der Begriff Ego bezeichnet meine Vorstellung über mich, was ich von mir denke, fühle und glaube. Alles was mein Leben betrifft und wie ich darauf reagiere/agiere /stagniere, wird gesteuert von „meinem“ Ego.

Das Ego bedeutet schlicht und einfach, das Selbstbild, welches ich von mir habe. Aber auch, dass Leben, welches für mich bestimmt ist zu erkennen und zu leben.

Ja mit welchem sollte ich sonst leben?

Mit deinem?

Mit dem vom Nachbarn YY?

Mit dem der Freundin XZ?

Mit dem von Guru YXY?

Mit dem des Speakers ZZY?

Mit dem des esoterisch Wirkenden ZVX?

Mit dem des selbsterkorenen Schamanen YYV?

Nun, welches Ego sollte meine geistige Lebensgrundlage und die Grundlage meiner „Selbstbestimmung“ (ja, auch das ist dein Ego, deine Selbstbestimmtheit) sein.

Ohne dich mit deinem eigenen Ego auseinanderzusetzen und dies in dein Leben zu integrieren, handelst Du keinesfalls selbstbestimmt, sondern Du lässt dich von dem Ego (den Meinungen und Ansichten) eines anderen führen. Somit lebst Du in dessen Ego.

Welches Ego soll meine ureigene Persönlichkeit formen, außer meinem Eigenen?

„Du bist noch zu sehr im EGO“ beinhaltet doch auch die Aussage „Du bist noch zu sehr Du selbst.“

Und genau hierum geht es bei vielen, die dir vorlabbern, dass Du noch zu sehr im Ego verhaftet bist und dir dann erklären möchten, wie Du da herausfindest … es geht im Endeffekt darum, dass Du dann so lebst, wie deren Ego befindet, dass es richtig wäre!

Ergo bist Du in deren Augen zu viel in deinem aber zu wenig in deren eigenen EGO!

Und all dies, was einem heute im „Spirituellen“ (ich würde hier ja lieber sagen „im esoterischen“) Bereich gelehrt wird, will dir verdeutlichen, dass es falsch ist, in/mit seinem Ego zu leben. Es soll dich lehren, dass Du falsch bist, so wie DU bist, dass DU nicht liebenswert bist, so wie Du bist. Dass Du ein Irrtum des Lebens bist und Du unbedingt anders sein musst, da man dich sonst nicht lieben kann.

Du sollst eine Massenware werden und nur ja nicht individuell, selbstbestimmt und auf deine ganz persönliche Art so liebenswert und außergewöhnlich leben dürfen.

Es soll dir vermitteln, dass Du nur gut bist, wenn Du bist, wie andere dich haben wollen und das Du schlecht bist, wenn Du einfach nur Du selbst bist.

Es geht doch um dich, um dein Leben, dein Wirken, dein Lieben, wieso solltest Du da nicht mit deinem ureigenen EGO wirken. Wieso fordert man von dir, so zu handeln, wie ein anderes EGO (ICH) dies als für DICH richtig empfindet?

Ein Mensch, der es wirklich gut mit dir meint, würde dich zu deinem eigenen Ego hinlenken, in deine Art des Fühlens, Liebens, Reagierens/Agierens … eben zu deinem eigenen Ich hin. Natürlich sollte dir dieser Mensch auch sagen, wenn Du zu viel bei dir selbst bist, dann jedoch sollte auch ein Weg gesucht werden, wie Du auf deine eigene Weise ein ausgeglichenes Ego leben kannst.

Und hier gehört ein/e Fachmann/frau hinzugezogen und kein selbsternannter Therapeut, Speaker, Coach, Energieausgleichender, oder was auch immer für Bezeichnungen man sich heute gibt.

Ein Mensch, dem es um dein Ego ginge, würde dir helfen, dein Selbstbild über dich selbst zu stärken, aufzubauen, zu kräftigen, nicht jedoch dir bei jeder Gelegenheit erklären, dass Du zu sehr aus dem Ego heraus handelst, um dich somit sehr weit von dir selbst zu entfernen.

Ein Mensch, dem es um dich und dein Ego geht, würde niemals von dir fordern, dass Du dich ändern musst, dass Du Abstand von deinem Ego nehmen musst, damit der Mensch, den Du zu lieben glaubst, den Weg zu dir findet, derweil er/sie komplett im eigenen Ego verleiben darf. Du würdest auf diese Weise in eine mehr als ungesunde und unausgewogene Gefühlslage gebracht.

Denke einmal darüber nach, wieso Du dazu bereit wärst, dich von deinem eigenen Ich (deinen Ego) zu entfernen/entfremden, um einen Menschen in dein Leben zu locken, der völlig in seinem eigenen Sein bleiben darf. Was hättest Du einem solchen Menschen zu bieten, wenn Du dein eigenes Ego verlassen hast?

Was hätte solch ein Mensch dir zu bieten, der inmitten seines eigenen Egos lebt und sich wohlfühlt.

Gleichberechtigtes auf Augenhöhe gelebtes L(i)eben wäre hier dauerhaft nicht möglich.

Daher kommt es hier auch mehr als selten zu einer Beziehung, da diese unausgewogen und unnatürlich wäre.

Aber es ist auch so, dass solch eine Gefühlslage dich dann weiterhin bedürftig sein lässt, nach einem/r solchen Berater/in.

Wer das eigene Ego verlässt, vernachlässigt usw., der wird sehr geneigt bleiben, weiterhin von einem fremden Ego, das er anstelle des Eigenen lebt, gefüttert zu werden.

Mehr möchte ich darüber nicht sagen.

Geht einfach einmal in euch, in den Raum eures Ego, eures Fühlens, Denkens und Daseins, und denkt einfach einmal in Ruhe über diese Worte nach. Fühlt tief hinein und lasst dabei gerne Euer Ego sprechen.

Denn nur hier, in deiner eigenen Energie (ja, auch das ist Ego) findest Du deine persönlichen Wahrheiten, deine Art zu leben, zu agieren, zu reagieren, zu stagnieren und zu lieben.

Mit einem wirklich gesunden Ego an der Seite wirst Du auch deinen ureigenen Lebensweg finden und gehen können.

Und solltest Du wirklich ein Zuviel- oder auch ein zu Wenig an Ego haben, so vertraue einem Menschen vom Fach. Schau nach einer Gesprächs- und/oder Verhaltenstherapie oder suche dir Selbsthilfegruppen.

© Erika Flickinger

Ist eine Dualseelenbeziehung wirklich immer anstrengend, schmerzhaft und Leidvoll?

Irgendwo habe ich einmal gelesen, man sollte sich keine Dualseele wünschen, wenn man gerne in einer „Friede-Freude-Eierkuchen-Beziehung“ leben möchte.

Ich habe selten etwas irreführenderes und etwas für Liebende Leidvolleres gelesen.

Zum einen kannst Du deine Dualseele nicht suchen … du wirst gefunden, ob Du nun willst oder nicht.

Aber du wirst keine Seelenliebe finden, wenn Du noch nicht reif dazu bist, diese tiefgehende und allumfassende Liebe zu verstehen und zu leben.

Du wirst nicht finden, nur weil Du denkst, jetzt eine Dualseele haben zu müssen.

Aber, und hier liegt der größte Denkfehler überhaupt.

Eine Seelenliebe ist nicht anstrengend, sie ist nicht Schmerz, ist nicht den Gefühlen ausgeliefert sein.

Sie ist nicht Abhängigkeit.

Jedoch ist sie vor allen Dingen eines nicht „Schmerzhaft, voller Enttäuschungen, herabwürdigend, deine Gefühle missachtend usw.“

Diese Liebe ist zart, liebevoll, rücksichtsvoll, sie achtet jeden von beiden, sie fließt und sie regt beide zum Wachstum an.

Aber und hier nun ein sehr Großes ABER. Weiterlesen

Wenn dieser Mensch nicht meine Dualsele ist, dann will ich seine Liebe nicht

Es passiert mir in meinem Beraterleben immer öfter, dass ich Unverständnis ernte, wenn ich sage, dass er/sie nicht die Dualseele ist, sondern vielleicht nur eine Zwillingsseele, oder Oh Schreck . . . gar ein Karmischer Partner.

Dann höre/lese ich Aussagen wie zum Beispiel „Aber es fühlt sich so an, als seine wir Dualseelen,“ oder „Aber es ist doch alles so, wie man es über Dualseelen berichtet,“ oder „Ich fühle mich angekommen, verstanden und geliebt, dass kann nur eine Dualseele sei.“

Was mich an solchen Aussagen regelrecht erschüttert, ist die Tatsache, dass viel, und hier leider besonders die Frauen, wohl die Überzeugung vertreten, ohne den Titel einer Dualseele ist es keine lebenswerte Beziehung.

Man mag niemanden, der „nur“ eine Zwillingsseele ist.

Man möchte niemanden, mit dem einem karmische Dinge verbinden.

Ja Hallo … ist deshalb die Liebe zu oder von diesem Menschen nichts mehr Wert.

Tatsächlich habe ich es auch schon erlebt, dass gesagt wurde „Wenn es nicht meine Dualseele ist, will ich ihn nicht. Da lohnt ja das Lieben nicht.“

Aber auch, „Jetzt habe ich so viel an mir gearbeitet, weil ich dachte, es sei meine Dualseele, dann will ich ihn nicht, denn es lohnt ja nur, sich für eine Dualseele zu verändern und so viel an sich zu arbeiten.“

Man ist auf dem Level „Entweder ist er/sie meine Dualseele oder ich will diese Person nicht in meiner Zukunft haben.“

Traurig, aber tatsächlich häufen sich solche Erlebnisse für mich.

Für mich sind dies unbegreifliche Aussagen und zeigen mir deutlich auf, welche schrecklichen Auswüchse die BeratungsIndustrie … Ja, das habe ich tatsächlich geschrieben … INDUSTRIE … GOLDGRUBE für Möchtegerne-Dualseelen-Berater trifft es vielleicht noch besser, annimmt.

Die Goldgrube Dualseelenliebe

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Das ach so beliebte und zweckentfremdete Hochsensibel sein

Es ist schon faszinierend wie viele Menschen sich heute als hochsensibel bezeichnen.

Man könnte den Eindruck erhalten, dass die Welt von Hochsensibelchen überschwemmt wurde und die Menschheit zuvor nicht wusste, was sensibel bedeutet.

Ich behaupte jedoch, gerade unsere Vorfahren hatten viel Ahnung davon, wie man sensibel agiert und was es bedeutet.

Was mich aber das letzte Jahr deutlich und mitunter schmerzhaft gelehrt hat, ist die Tatsache, dass gerade jene, die sich als hochsensibel bezeichnen, auf andere losgehen, diese kritisieren, maßregeln, beschimpfen und als Schlafschafe bezeichnen, weil diese einer anderen Meinung sind, ja sogar versuchen, diese öffentlich zu demontieren.

Und dabei sind viele Mittel recht und dabei ist es oftmals auch egal, welche Gefolgsleute sich in Ihrem ach so sensiblen Schein tummeln.

Sehr spirituelles Handeln kann man da nur sagen *IronieOff*.

Hier werden manches Mal Worte benutzt, die alles andere als sensibel, geschweige denn, hochsensibel sind. Sondern, es wird gerne direkt angegriffen, als nicht genügend entwickelt (also im Grunde als dumm) bezeichnet, beschimpft und persönlich angegriffen. Alles mögliche an Reaktionen gibt es hier, nur nicht das Eingeständnis, dass man selbst im Unrecht sein könnte. Es wird missioniert, was das Zeug hält.

Es wird bewusst unter die Gürtelline gezielt, der wunde Punkt beim Gegenüber gesucht und darauf losgeschlagen, mit Worten, Bildern und oftmals unverzeihlichen Ausdrücken und Behauptungen.

Diese Hochsensibelchen, sind oftmals wenig wählerisch in der Wahl der Worte und Mittel, wenn sie die eigene Überzeugung (die sie zumeist doch nur von irgendwem übernommen haben) verteidigen, aufdrängen und ich die Welt tragen wollen.

Oft liest man in Ihren Profilen das die Ausbildung „In der hohen Schule des Lebens“ stattfand.

Da haben dann aber manche schwer am wahren Leben vorbeigelebt und sie sollten froh sein, dass es hierfür keine Zeugnisse gibt.

Viele, die keinerlei Ausbildung oder Beruf vorweisen können, bemühen die hohe Schule des Lebens und die Hochsensibilität.

Jedoch fehlt es gerade hier sehr oft an Lebenserfahrung, an dem natürlichen Auf und Ab des Lebens.

Man will einfach zu einer Sparte dazu gehören, so werden dann „Die hohe Schule des Lebens“, „StayAwake“, „Hochsensibiliät, „Schamanismus“ und was nicht noch alles angegeben.

Besonders beliebt ist bei den Hochsensiblen ja, der Beruf des „Energetikers“.

Eine Berufsbezeichnung für alle Tätigkeiten, die im Namenskatalog des spirituellen Bereiches, keinen Platz finden.

Energetiker, eine Sparte, die geschaffen wurde, in die sich jeder einordnen darf, dessen Beruf- oder angebliche Berufung, nicht wirklich zuordenbar ist. Es geht hier auch um hypermoderne Ausbildungen, die man in einem oder wenigen Wochenendseminaren erworben hat, bei Menschen, die selbst nur ein Zertifikat über die „Ausbildung“ vorweisen können, dass diese wiederum erworben haben, bei jemandem, bei dem man nicht wirklich nachvollziehen kann, woher oder weshalb, er/sie sich so nennen.

Energetiker nennt man sich, wenn man mit feinstofflichen oder anderen Energien „arbeitet“, die niemand zuvor gesehen hat und die man auch irgendwie nirgendwo zuordnen kann.

Nicht falsch verstehen, ich streite definitiv nicht ab, dass es Energien gibt, welche wir nicht sehen können und die doch Gutes für uns bewirken. Oder Schlechtes, je nachdem wer die Energien, mit welcher Motivation nutzt.

Die Bezeichnung Energetiker ist nicht geschützt und beinhaltet einfach „Berufe“ des spirituellen/esoterischen Bereiches, die sich nirgendwo einsortieren oder zuweisen lassen, da man die Energie, auf der sie beruhen, nicht nachweisen kann, oder aber, weil es mal wieder ein „Beruf“ ist, den sich jemand erdacht hat.

Und gerade hier tummeln sich sehr viele hochsensible Menschen.

Jeder, der glaubt, etwas fühlen zu können, was andere nicht fühlen, was aber auch in keiner Weise nachweisbar ist, oder von dem man zuvor nichts gehört hat, nennt sich gerne hochsensibel.

HIer wird auch wenig hinterfragt, es wird einfach behauptet.

Und hier kommt es dann zu vielen Schattierungen, zu denen eine besonders häufig zählt.

Diese Menschen, die sich, ob dieser „Hochsensibiltät“ für etwas Besonderes halten und von anderen sagen, man könne sie selbst ja nicht verstehen, weil man nicht so hochsensibel sei, wie sie selbst, oder noch nicht weit genug entwickelt, oder nicht genügend energetische Stufen erklommen habe, und zu wenig hochfrequente Tore geöffnet hat, bezeichnen sich als hochsensibel.

Ich nenne dies gerne hochsensible Hochnäsigkeit.

Die Welt der Abgehobenen lässt hier mehr als deutlich grüßen!

Es ist eine besondere Art des Hochmutes, der sich hier einnistet, unter den ach so hochsensiblen Menschen, die andere recht unsensibel, als unterentwickelt und … nennen wir das Kind doch mal beim Namen … als dumm, nicht fähig mit den ach so sensiblen mitzuhalten, als zurückgeblieben in der normalen Welt, als nicht fähig die hochfrequenten Energien zu spüren, die im Grunde nur sie selbst spüren usw. titulieren und abstempeln.

Jeder der halbwegs am Boden geblieben ist und erdverbunden spirituell lebt, wird als zurückgeblieben und doof bezeichnet, rückständig und eben nicht genügend entwickelt.

Sie bezeichnen andere Menschen außerhalb des Dunstkreises der Hochsensibilität als Schlafschafe, als weniger entwickelt und eben als spirituell dumm und zurückgeblieben.

Dabei bemerken diese Sensibelchen nicht wie berechnend, kalt und unsensibel sie doch anderen gegenüber agieren, die anderes Glauben- Leben- lieben.

Sie übergehen rücksichtslos den Wunsch der Mehrzahl, sicher und gesund zu leben.

Sie ignorieren die Meinung der Großteil der Bevölkerung, dass solche Ansammlungen, wie uns diese, seit Monaten vorgelebt werden, alles andere als positiv sind.

Dies alles, weil sie so hochsensibel sind und dabei nicht bemerken, dass sie nur dem eigenen Ego folgen.

Gerade die allgemeine Lage zeigt doch auf, wie es um die „Hochsensiblen“ zum Teil wirklich bestellt ist.

Um meine Worte, vom Anfang nochmals aufzugreifen.

Das letzte Jahr hat mich gelehrt, dass gerade die selbsternannten Hochsensiblen, mehr als unsensibel, egobezogen und rücksichtslos leben können.

Ich schließe auch nicht aus, dass es tatsächlich hochsensible Menschen gibt. Ich weiß sogar, dass es sie gibt. Aber sie geben damit nicht an oder schmücken sie mit diesem Titel.

Auch sind sie sind kein Massenprodukt der Menschheit, so wie man den Eindruck gewinnen könnte.

Wahre Hochsensible leben Ihre Veranlagung eher im Stillen und da, wo es gebraucht wird. Sie gehen nicht hausieren mit der Behauptung, wie extrem sensibel Sie doch seien, nur um bei der nächsten Gelegenheit das Gegenteil, durch ihr Verhalten, zu beweisen.

Schreibt euch das hochsensibel bitte nur auf die Fahne, wenn ihr auch fähig seid so viel Empathie aufzubringen, um zu erkennen, dass nicht jeder Euren Weg gehen muss.

Textet doch das Wort hochsensibel bitte nur als Benennung in Eure Profile, wenn ihr verstanden habt, dass eine solche Sensibilität die Weisheit lebt, dass jedes Leben anders ist und keines dem anderen gleicht und dass auch Menschen, die anders ticken als Ihr, eine Berechtigung haben, ihre eigene Art von Intelligenz und Spiritualität zu leben. Und wenn ihr auch fähig seid, empathisch mit Andersdenkenden umzugehen und die geschenkte Hochsensibilität mit Demut zu leben wisst. Denn sie ist eindeutig ein Geschenk des Lebens an diese Person, kein Anrecht.

Werft doch bitte nur mit dem Begriff hochsensibel um euch, wenn ihr die Sensibilität dafür zu nutzen vermögt, euch in andere einzufühlen. Denn wer anderen gegenüber mitunter recht rücksichtslos die eigene Meinung aufdrängt, so wie ich es bei einer Vielzahl selbsternannter Hochsensibler, im letzten Jahr Erleben und sehen durfte, der hat den Begriff Sensibilität wohl nicht in vollem Umfang verstanden.

Und versteht doch bitte auch, dass nicht jeder der bunte Fähnchen schwenkend, tanzend und singend, in einer Herde mitläuft, die Menschen aller möglicher Gesinnungen beinhaltet, tatsächlich hochsensibel ist.

Ich kann euch versichern, ein hochsensibler Mensch würde in solchen Ansammlungen, der letzten Monate, wie man Sie immer und immer wieder aufgezwungen bekam, keine fünf Minuten überstehen, ohne seelische Schäden davonzutragen.

Denn diese Versammlungen waren alles, nur nicht spirituell oder gar hochsensibel. Ein hochsensibler Mensch würde flüchten, weil er die vielen unguten Energien in dieser Herde wahrnehmen und körperlich sowie seelisch schon fast schmerzhaft spüren würde.

Ein solch sensibler Mensch wäre kaum mehr fähig, inmitten einer solchen Horde, fröhlich zu tanzen und zu singen.

Hört auf, Begriffe für euch zu nutzen, die ihr nicht zu leben fähig seid und lasst diese Bezeichnungen bei den Menschen, die den Sinn dahinter erkennen, leben und verbreiten und die dankbar und meist recht still, annehmen, was das Leben als Geschenk überreicht hat.

© Erika Flickinger

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