Lebensschule

Ich höre oder lese immer öfter,

„Ich war in der Schule des Lebens“,

wenn ich dann die Taten sehe,

frage ich mich, in welchem Leben,

der Unterricht geendet hat.

Und es stellt sich mir die Frage,

was wurde fürs echte Leben gelehrt?

… Empathie

… Rücksicht

… Augenhöhe

… Freundlichkeit

… Hilfsbereitschaft

… reguläre Geschichte,

waren wohl keine Pflichtfächer.

Geschichte verweigern,

doch Lebenserfahrung beanspruchen.

Vielmehr lag der Fokus darauf

… Egoismus

… Hass

… Ausgrenzung

… Unfreundlichkeit

… und Falschinformationen

in die Realität zu integrieren.

Viele geben an,

das Leben zu kennen,

und doch schrecken sie zurück,

vor dem ersten Unwetter,

den ersten Hindernissen

und Schwierigkeiten, welche unweigerlich,

auf dem verworrenen Weg erscheinen.

Manche leben in einer Blase,

mit ihrem eingeengten Sichtfeld,

welches nur bis zu ihrer Ideologie reicht.

Andere Welten sind ihnen suspekt,

und werden wie ein Feind bekämpft.

Und dann frage ich mich,

„wo auf deren Weg begann die Schule

des Lebens und wo endet sie?“

© Erika Flickinger

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